25. Februar 2024

Rettendes Ufer immer weiter entfernt

Herren-Landesliga Westsüdwest:

SC Siegertshofen - TSV Rain 6:4

Der direkte Klassenerhalt in der Landesliga rückt für den TSV Rain in immer weitere Ferne! Nach der unglücklichen 4:6-Niederlage beim Tabellennachbarn SC Siegertshofen haben die gastgebenden Schmuttertaler ihren Vorsprung auf die Blumenstädter auf vier Punkte ausgebaut. Die Rainer hingegen bleiben auf Relegationsplatz acht hängen und müssen in den noch verbleibenden Saisonspielen alles daransetzen, um zumindest den TV Waal und die TTF Günztal, gegen die sie beide noch anzutreten haben, hinter sich zu lassen.

Die in Fischach ausgetragene Partie war über weite Strecken ein Spiegelbild des Duells mit der DJK Seifriedsberg, das vor einer Woche ebenfalls zuungunsten der Rainer geendet hatte. Auch diesmal stand wieder ein unnötiger 0:2-Rückstand nach den Doppeln zu Buche, der sich in der Endabrechnung als entscheidend erweisen sollte. Dabei hatten sowohl Genz/Wittmeier, die Vill/Amet in vier Durchgängen unterlagen, als auch Häusler/Klein, die sich nach sehr knappem Spielverlauf und 2:0-Satzführung noch Handloser/Längst geschlagen geben mussten, durchaus Chancen, die Punkte auf ihre Seite zu ziehen. Die beiden Einzeldurchgänge verliefen komplett komplementär: Im vorderen Paarkreuz waren die Gastgeber um den ehemaligen TSV-Akteur Georg Vill und Thomas Handloser klar überlegen und ließen in vier Einzeln gegen Mathias Häusler und Marco Klein insgesamt nur einen einzigen Satz liegen. Dagegen lagen die Vorteile auf den Positionen drei und vier klar bei den Gästen. Jürgen Genz punktete gegen Chousein Amet und Wilhelm Längst ebenso sicher wie Gerhard Wittmeier – doch diese vier Erfolge waren am Ende eben nicht genug, um zumindest einen Zähler an den Lech zu entführen.

„Jetzt gilt es, die Wunden zu lecken und in zwei Wochen daheim gegen den Tabellenletzten TV Waal unbedingt zu gewinnen!“ lautete nach der ersten Enttäuschung die trotzige Devise im TSV-Lager. Zumindest Rang acht soll bis zum Schluss verteidigt werden, um dann Ende April in der Relegation gegen die Tabellenzweiten der Bezirksoberligen Schwaben-Nord und Schwaben-Süd (momentan wären das der Post SV Augsburg II und der TV Boos III) noch die Möglichkeit zu besitzen, die Landesliga zu halten.

Seine zwei Siege reichten nicht: Gerhard Wittmeier punktete in Fischach doppelt Bild: Römer

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