2. Februar 2026

Erste schafft einen Befreiungsschlag

Erwachsenen-Landesliga Westsüdwest:

Post SV Augsburg II – TSV Rain 4:6

Wieder ein Spiel auf des Messers Schneide, wieder mit dem besseren Ende für den TSV Rain: Zum zweiten Male innerhalb von acht Tagen kehrte das „Flaggschiff“ des nordschwäbischen Landesligisten mit einem 6:4-Erfolg aus Augsburg zurück – vor einer Woche von der TSG Hochzoll, diesmal vom Post SV Augsburg II.

Bemerkenswert, wie schwer der Tabellenletzte aus der Fuggerstadt den Gästen aus Rain das Leben machte: Die Gastgeber, die ihre Doppel umgestellt hatten, punkteten überraschend mit der Verlegenheitskombination Lupic/Weiß gegen Klein/Weirich. Umgekehrt war zuvor aber auch der Viersatzerfolg von Wittmeier/Nothofer gegen Wiedemeyer/Voigt nicht unbedingt erwartet worden. Drei enge Sätze lieferten sich Nedim Lupic und Eduard Weirich. Beim erst zu Rückrundenbeginn in die Erste aufgerückten TSV-Akteur fehlt aber im Moment die letzte Überzeugung – Resultat: ein 3:0 für den Post-Akteur. Alles andere als leicht tat sich derweil Rains Einser Marco Klein, um gegen den sehr stark aufspielenden Fabian Wiedemeyer einen knappen Fünfsatzsieg ins Ziel zu bringen. Auch im hinteren Paarkreuz waren die Gewichte zunächst gleich verteilt: Gerhard Wittmeier punktete sicher gegen den Ersatzspieler Alexander Weiß, während Matthias Nothofer unglücklich gegen Dieter Voigt den fünften Satz verpasste.

Er war der Garant für den wichtigen Auswärtssieg des TSV in Augsburg: Routinier Gerhard Wittmeier

Sehr sicher und kontrolliert präsentierte sich im Duell der Spitzenspieler Klein gegen Lupic. Resultat: ein sicherer 3:0-Erfolg für den Rainer, der damit seinen persönlichen TTR-Spielstärkewert auf den neuen Höchststand von 1826 schraubte. Aber die Gastgeber blieben dran: Weirich hatte im vierten Satz gegen Wiedemeyer bereits Matchball, rutschte dann weg und machte deswegen den Punkt nicht, ehe er den Satz und schließlich das gesamte Spiel noch abgab. So kam den beiden letzten Duellen im hinteren Paarkreuz die entscheidende Bedeutung bei. Nothofer löste seine Aufgabe gegen Weiß sicher in drei Sätzen, während sich im Duell der Routiniers Voigt und Wittmeier beide Spieler sehenswerte Ballwechsel ohne Ende lieferten. Am Ende brachte Gerhard Wittmeier mit dem nötigen Willen den entscheidenden fünften Satz denkbar knapp mit 13:11 durch und brachte so zwei „Big Points“ im Kampf um den Klassenerhalt unter Dach und Fach. Am kommenden Samstag stehen die Rainer schon wieder dem Post SV Augsburg gegenüber – dann allerdings in eigener Halle und der Ersten, die souverän die Tabelle der Landesliga anführt.

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