Tischtennis: Erwachsenen-Bezirksoberliga:
Nicht ganz wie erhofft lief der doppelte Auswärtsspieltag aus Sicht der Rainer Zweiten. Nachdem das TSV-Quartett am Freitagabend im Duell der Landesliga-Reserven beim TTC Langweid einen Auswärtssieg etwas unglücklich verpasst hatte, erwies sich am Samstag im Landkreisderby der TSV Nördlingen wie befürchtet als eine zu harte Nuss. Somit sind die Blumenstädter mit 3:5 Punkten fürs Erste in die roten Zahlen geraten.
TTC Langweid II - TSV Rain II 5:5
Von vorne bis hinten ein völlig ausgeglichenes Spiel, am Ende ein durchaus leistungsgerechtes Remis - und dennoch begannen die Spielanalysen der Gäste im Nachklapp mit den berühmten: "Hätte, wäre, wenn...". Insbesondere Kapitän Jürgen Genz ärgerte sich, dass er nach 2:0-Satzführung sein zweites Einzel gegen Langweids 13-jähriges Nachwuchstalent Paul Schäffler noch aus der Hand gegeben hatte - vor allem, weil er zuvor auch gegen Langweids Routinier Achim Dittmann eine ähnlich knappe Fünfsatzniederlage kassiert hatte. Andererseits entschieden aber auch die Rainer einige knappe Partien für sich. Das betraf vor allem den ersten Einzeldurchgang: Wolfgang Römer lag gegen Schäffler schon 0:2 hinten, biss sich dann aber noch zu einem 3:2-Erfolg durch. Und Stephan Wolf stand gegen Jonas Heinrich im vierten Durchgang bei 1:2-Satzrückstand kurz vor einer Niederlage, ehe er den Kopf mit einem 12:10 aus der Schlinge zog und den Fünften dann souverän gewann. Weil aus den Doppeln durch Genz/Wolf ebenfalls ein Fünfsatzsieg kam (gegen Schäffler/Levchuk), während Römer/Grob gegen Dittmann/Heinrich 1:3 verloren, stand es zwischenzeitlich 3:3. Erneut Römer brachte seine Farben durch ein 3:1 über Dittmann in Führung, doch die hatte eben nicht Bestand. Nach dem 1:3 des noch von den Nachwirkungen einer Erkrankung geschwächten Wolf gegen Levchuk rettete Andreas Grob mit starker Leistung gegen Heinrich wenigstens noch das Remis.
TSV Nördlingen - TSV Rain II 8:2
Obwohl die Rieser auf ihren verletzten Spitzenspieler Hannes Ruf verzichten mussten, traten sie mit einer sehr spielstarken Mannschaft im Landkreisderby an. Nach den Doppeln hielten die Gäste die Partie noch in der Waage: Genz/Wolf kamen gegen Zuber/Liebl zwar nicht richtig in die Partie, doch Römer/Grob erkämpften gegen Hock/Ludwig mit engagierter Leistung einen 3:2-Erfolg. Anschließend musste Jürgen Genz die enorme Qualität des erst 14-jährigen Nördlinger Talents Lennart Zuber beim 1:3 anerkennen. Die Chance zum zweiten Punkt für die Rainer hatte Wolfgang Römer gegen Andre Hock, verpasste es im vierten Satz aber knapp, den Sack zuzumachen. So zogen die Einheimischen nach einem 3:0 von Adrian Ludwig gegen Andreas Grob auf 4:1 davon, ehe Stephan Wolf in einer von knappen Spielausgängen geprägten Partie gegen Tobias Liebl den ersten Einzelsieg für die Gäste holte. Doch dabei sollte es dann auch bleiben aus Sicht der Rainer: Römer verlangte Zuber zwar alles ab und zwang seinen jugendlichen Kontrahenten in den Entscheidungssatz, in dem dieser aber den längeren Atem hatte. Nur einen Satzgewinn schaffte Genz gegen Hock. Damit war die Partie entschieden, die Luft erkennbar draußen. Wolf und Grob konnten ein weiteres Anwachsen des Rückstands auf 2:8 damit nicht mehr verhindern.
Weiter geht es für die Rainer Zweite am Freitag, 30. Oktober um 19 Uhr in eigener Halle gegen den TSV Aichach III.

Andreas Grob rettete der TSV-Zweiten in Langweid gegen Heinrich das Remis.




