Zwei Siege - zwei Niederlagen. Die Bilanz der Tischtennis-Abteilung am zweiten Adventswochenende ist ausgeglichen. Während die Landesliga-Herren in Hochzoll eine deutliche 4:9-Niederlage kassierten und die dezimierte Dritte gegen Ebermergen beim 1:9 chancenlos war, feierte die zweite Herrenmannschaft zum Vorrundenabschluss einen klaren 9:2-Erfolg über Lauingen und ist damit zur Saisonhälfte als Aufsteiger starker Dritter in der Bezirksklasse A. Als Vierter in der Jugend-Bezirksklasse A kaum schlechter da steht die erste Nachwuchsmannschaft, die ihr letztes Vorrundenspiel mit einem 10:0-Kantersieg über Herbertshofen beschloss.

 

Herren-Landesliga Westsüdwest:

TSG Hochzoll – TSV Rain 9:4

Mit genau dem gleichen Ergebnis wie eine Woche zuvor der Zweiten unterlag der TSV Rain auch der ersten Mannschaft der TSG Hochzoll. Der Landesliga-Neuling hielt beim Verbandsliga-Absteiger zu Beginn der Partie mit und war bis zum 4:3-Zwischenstand in Schlagdistanz, danach ließen die Gastgeber aber nur noch einen Gegenpunkt zu. Die Top-Leistung des Abends zeigte kein Akteur des siegreichen Augsburger Teams, sondern Rains Spitzenspieler Gerhard Wittmeier. Nachdem er in seinem ersten Einzel bereits gegen Tobias Höfler gewonnen hatte, feierte er im zweiten Duell einen sehr überraschenden, aber verdienten 3:1-Erfolg über den stärksten Spieler der Liga, TSG-Einser Jörg Teichmann. Doch wie Wittmeier anschließend messerscharf analysierte: „Wir haben uns heute nicht wie eine Mannschaft präsentiert, die überzeugt davon ist, dass sie etwas reißen kann!“ In vielen Phasen des Spiels blieb der TSV Rain in der Tat unter seinen Möglichkeiten. Etwa in den Doppeln, wo G. Wittmeier/A. Klein gegen Teichmann/von Hofer ebenso wenig ins Spiel fanden wie Römer/R. Wittmeier gegen Thanner/Rot. Marco Klein setzte die Glücksgefühle des frischgebackenen Vaters (tags zuvor kam Tochter Sophia zur Welt) nicht in sportliche Erfolgserlebnisse um, Jürgen Genz verlor in der Mitte sowohl gegen Moritz von Hofer (dem auch Wolfgang Römer unterlag) als auch gegen Tobias Thanner, und im hinteren Paarkreuz blieben Artur Klein und Roland Wittmeier, die nur ein Einzel spielten, ebenfalls erfolglos. So gestalteten nur Siege des Doppels M. Klein/Genz und von Römer gegen Thanner die Niederlage, nach der Rain mit 6:10 Punkten weiter in die roten Zahlen gerutscht ist, etwas erträglicher.

 

Herren-Bezirksklasse A:

TSV Rain II – TV Lauingen 9:2

Wer hätte das vor Saisonbeginn für möglich gehalten? Mit dem klaren Heimsieg über den abstiegsgefährdeten TV Lauingen beendete Aufsteiger TSV Rain II die Vorrunde als Tabellendritter in der Bezirksklasse A. Nachdem die Doppel komplett an die Gastgeber gegangen waren, ließen im Einzel nur David Wenninger gegen TVL-Spitzenspieler Robert Schmid und Walter Lang gegen Alexander Mayer Gegenpunkte zu. Der überragende Spitzenspieler Andreas Grob (2), Dieter Wittke, Thomas Simonis und Stefan Sturm punkteten in ihren Partien für das Heimteam, ehe David Wenninger den Siegpunkt gegen Markus Heinisch, der sich in seinem ersten Einzel verletzt hatte, kampflos zugesprochen bekam.

 

Herren-Bezirksklasse C Nord:

TSV Rain III – TSV Ebermergen 1:9

Rains Dritte bekommt nach wie vor kein Bein auf den Boden. Trotz Heimvorteils nur zu fünft angetreten, hatte sie gegen den TSV Ebermergen keine Chance. Den Ehrenpunkt erkämpfte Max Bleimayr in seinem ersten Einzel gegen Tanja Beck.

 

Jugend-Bezirksklasse A:

TSV Rain – TSV Herbertshofen 10:0

Mit diesem Kantersieg verabschiedete sich der TSV-Nachwuchs als Tabellenvierter in die kurze Weihnachtspause. Gegen Herbertshofen ließen die Gastgeber von Beginn der Partie an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger die Halle verlassen würde. Nachdem bereits Wittke/Olear einen 3:0-Sieg im Doppel eingefahren hatten, gaben anschließend auch Louis Olear, Marwin Kreft und zweimal Lena Wittke in ihren Einzeln keinen einzigen Satz ab. Erst Kreft machte es in seinem zweiten Einzel gegen Julian Riedelheimer spannend, drehte aber einen 0:2-Rückstand noch um. Die weiteren vier Punkte durch Olear (2), Wittke und Kreft kamen dann wieder recht souverän.

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