25. Spieltag: Samstag, 29.11., 14:00 Uhr
TSV Landsberg  - TSV Rain 0 : 3  ( 0 : 1 )
Durch den exzellenten Auftritt der Landsberger in der Vorwoche in Pipinsried war Rain vor dem Gastspiel bei den Kresin-Schützlingen vorgewarnt. Als Grundvoraussetzung für einen Erfolg in der großen Kreisstadt Landsberg forderte Trainer Sepp Meier eine hohe Konzentration von seiner Mannschaft. Diese Vorgabe setzte sein Team dann auch in die Tat um. Es entwickelte sich von Beginn an ein gutes und intensives Bayernliga-Spiel mit optischen Vorteilen für die Platzherren. Rain um den aufmerksamen Torhüter Michael Lutz arbeitete jedoch gut gegen den Ball und ließ kaum gefährliche Aktionen zu. Im Gegenteil nach einen schnellen Konter ging Rain durch Marco Friedl in der 21. Spielminute mit 1:0 in Führung. Diese hinterließ bei Landsberg sichtliche Spuren.

Der Elan ließ nach dem Rainer Führungstreffer merklich nach. Gleichzeitig war das 0:1 der Pausenstand. Nur neun Minuten waren nach der Pause gespielt als Sebastian Kinzel mit seinem 29. Saisontor auf 0:2 erhöhte. Rain hatte zwar noch einige brenzlige Situationen zu überstehen, spielte aber insgesamt souverän und gab das Spiel nicht mehr aus der Hand. Den 0:3-Endstand besorgte Mariusz Suszko durch seinen Treffer zum 0:3 in der 87. Spielminute. 395 Zuschauern sahen das Spiel.  »» Bilder vom Spiel

Rains Trainer Sepp Meier musste sein Team gegenüber dem letzten Heimspiel gegen den TSV 1865 Dachau auf einer Position umstellen. Für den verletzten Patric Lemmer kam Sebastian Habermeyer in der Startformation. Und Habermeyer machte seine Sache sehr gut. Bei den ersten beiden Toren leistete er die Vorarbeit. Der Schlüssel zum Erfolg lag aber für Sepp Meier eindeutig in der Neutralisierung von Landsbergs Torjäger Muriz Salemovic: „Ihn müssen wir aus dem Spiel nehmen, dann ist viel gewonnen“, so Meier. Dominik Bobinger wurde mit dieser Aufgabe betraut. Und „Bobe“ löste seine Aufgabe mit Bravour. Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel. Landsberg konnte sich ein optisches Übergewicht erspielen. Allerdings war spätestens bei Torhüter Michael Lutz Endstation. Lutz war in diesem Zeitfenster gut beschäftigt, ohne das er aber Glanztaten hätte vollbringen müssen. So hatte das Spiel ein gutes Tempo und war interessant. Mit dem ersten richtig guten Gegenstoß ging Rain in der 21. Spielminute in Führung. Sebastian Habermeyer setzte sich auf der linken Seite schön durch. Seine Flanke schob der am zweiten Pfosten lauernde Marco Friedl zum 0:1 über die Linie. Das war genau nach dem Geschmack der zahlreich mitgereisten Rainer Fans. Marco Friedl hatte vier Minuten später sogar das 0:2 auf dem Fuß. In aussichtsreicher Situation traf Friedl den Ball jedoch nicht richtig. Landsberg war in der Folgezeit von der Rainer Führung durchaus beeindruckt und agierte wesentlich verhaltener als zuvor. In der 35. Minute spielte Fabian Triebel einen starken Ball in die Spitze auf Mariusz Suszko. Landsbergs Keeper Tobias Heiland war jedoch um Bruchteile eher am Ball als Suszko. Das wäre es gewesen. Bis zur Halbzeit ergaben sich dann keine zwingende Aktionen mehr. So blieb es bei der knappen 1:0-Führung des TSV Rain.

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Rain musste aufpassen, denn ein schneller Ausgleich hätte das Spiel in eine ganz andere Richtung lenken können. Landsberg hatte bereits in der 47. Spielminute eine richtig gute Chance zum Ausgleich. Nach einem Foulspiel nahe des Strafraum, fast in zentraler Position gab es Freistoß für Landsberg. Der Freistoß von Muriz Salemovic wurde jedoch zur Ecke abgewehrt, die jedoch nichts einbrachte. Auf der Gegenseite machte es Rain besser. Nach einem Landsberger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung kam Sebastian Habermeyer an den Ball. Dieser bediente Torjäger Sebastian Kinzel. Der Rest war Formsache. Via Flachschuss direkt neben den linken Pfosten schlug der Ball zum 0:2 im Netz ein (54. Min.). Doch Rain hatte im Anschluss noch einige bange Minuten zu überstehen. So in der 57. Spielminute als der Ex-Mindelheimer Philipp Siegwart den Ball nur um Zentimeter am Tor vorbeischoss. Aufregung herrschte in der 64. Minute im Rainer Strafraum als Dominik Bobinger zuerst nicht konsequent klärte und dann noch seinen Torhüter Michael Lutz mit einem Rückpass in höchste Not brachte. Kurz danach noch eine überragende Aktion von Michael Lutz gegen den Schuss von Sebastian Nuscheler. Hier hatte Rain durchaus Glück. Danach beruhigte sich das Spiel wieder und Rain spielte seinen Part konsequent zu Ende. Den Schlusspunkt setzte Mariusz Suszko in Zusammenarbeit mit seinem Sturmkollegen Sebastian Kinzel zum 0:3-Endstand. Durch diesen schönen und unerwartet deutlichen Erfolg in Landsberg kann Rain dem Top-Spiel am kommenden Sonntag in Pipinsried wieder etwas optimistischer entgegensehen.

TSV Landsberg: Tobias Heiland – Maximilian Süli (ab 74. Daniel Neuhaus), Benjamin Hauke (ab 67. Peter Knechtel), Daniel Rieck, Arek Wochnik – Sebastian Nuscheler, Thomas Spannenberger, Rainer Storhas, Andreas Fülla – Philipp Siegwart (ab 67. Stefan Strohhofer), Muriz Salemovic.

TSV Rain: Michael Lutz – Fabian Triebel, Marco Krammel, Dennis Liebsch – Dominik Bobinger – Marco Friedl (ab 77. Matthias Schuster), Sebastian Mitterhuber, Den Lovric, Mariusz Suszko – Sebastian Kinzel, Sebastian Habermeyer (ab 80. Marc-Abdu Al-Jajeh).

Tore: 0 : 1 (21. Min.) Marco Friedl
0 : 2 (54. Min.) Sebastian Kinzel
0 : 3 (87. Min.) Mariusz Suszko

Schiedsrichter: Andreas Hummel (TSV Betzigau)

Zuschauer: 3 9 5

B.V.: k e i n e

Gelbe Karten (5): Thomas Spannenberger, Arek Wochnik – Mariusz Suszko, Dominik Bobinger, Fabian Triebel.

Stimmen zum Spiel:

Josef Meier(Trainer TSV Rain): Unsere Taktik ist heute voll und ganz aufgegangen. Wir haben Muriz Salemovic aus dem Spiel genommen. Dadurch war Landsberg ihrer stärksten Waffe beraubt. Wichtig natürlich das Tor von Marco Friedl Mitte der ersten Halbzeit. Das war ein kräftiger Nadelstich gegen Landsberg. In der zweiten Halbzeit mit dem 2:0 im Rücken haben wir dann souverän gespielt.

Sven Kresin(Trainer TSV Landsberg): Bei Rain sah man das große Qualität vorhanden ist und die Mannschaft auch sehr abgezockt agierte. Insgesamt war es heute ein sehr ordentliches Spiel. Leider sind wir an Kleinigkeiten gescheitert.

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