Die Entwicklung der Abteilung Leichtathletik im TSV Rain 1896

Unter dem Begriff Leichtathletik verbergen sich unterschiedliche Einzeldisziplinen in den Formen Springen, Laufen und Werfen. Sie stellen verschiedene Anforderungen an den Sportler: Ausdauer, Sprungkraft und Schnellkraft, um nur einige zu nennen. Leichtathletik wurde in Rain eigentlich schon immer betrieben, und sei es nur von Kindern, die wissen wollten, wer der Schnellste ist und wer am weitesten springen kann. Neben Turnen ist auch Leichtathletik der klassische Schulsport, und daraus erwuchsen in Rain schon in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts Talente, die die Leichtathletik auch im Wettkampfsport ausüben wollten. Der damalige TSV Rain beschickte in dieser Zeit einige Sportfeste mit Leichtathleten. Im Jahre 1924 wurden zwei Rainer schwäbische Meister: Otto Miller gewann den 100m-Sprint und Bernhard Schirmböck kam im Ballwurf zu Siegerehren. Danach kam die organisierte Leichtathletik wieder zum erliegen.

Nach einer kurzen Renaissance nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dann schließlich im Jahre 1974 die Abteilung Leichtathletik im TSV gegründet. Zu diesem Zeitpunkt waren mit dem Bau des Schulzentrums großzügige Sportanlagen am Fasanenweg errichtet worden: eine 40o Meter-Bahn, Sprung, und Wurfanlagen nebst einem angrenzenden Hartplatz boten beste Voraussetzungen für die Leichtathletik, zumal in der Realschulturnhalle auch ein Wintertraining möglich war. Diese neuen Möglichkeiten veranlassten 1974 einige Leichtathletik - Interessierte unter Führung von Franz Bauer, eine dem TSV angeschlossene Abteilung Leichtathletik aus der Taufe zu heben. Entscheidend für den Aufbau eines Trainingsbetriebes waren von Anfang an gut ausgebildete Übungsleiter: Für die Jugendlichen übernahm Hubert Wild und danach Horst Pfeufer diese Aufgabe, während das Schülertraining von Adolf Beichel und Xaver Hörmann jun. Geleitet wurde. Durch den Beitritt zur LG - Donau Ries bestand von Anfang an auch die Möglichkeit, bei Mannschafts- und Staffelwettbewerben gemeinsam mit den besten Athleten des Kreises an den Start zu gehen. Praktisch aus dem Stand konnten die Rainer sofort hervorragende Resultate erzielen. Mit der Fünfkampfmannschaft der LG Donau Ries errangen Adolf Beichel und Xaver Hörmann im ersten Wettkampfjahr den bayerischen Meistertitel. Im Zehnkampf wurden sie Vizemeister. Diese beiden und auch der Schüler Klaus Wittmann erreichten mit ihren Spitzenergebnissen die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

Im Jahre 1976 folgte dann der erste größere Erfolg von Rita Knoll, die schwäbische Schülermeisterin im Speerwerfen wurde. Sie und Marianne Schmid waren 1977 die ersten weiblichen TSV - Athletinnen, die an Deutschen Schülermeisterschaften teilnehmen durften. 1978 holten diese beiden Nachwuchstalente zusammen sechs schwäbische Meistertitel an den Lech. Die gute Jugendarbeit der Rainer brachte viele Erfolge und verlockte 1979 zum Austritt aus der LG Donau Ries. Im Gegenzug schloß man sich mit einem anderen erfolgreichen Verein , dem TSV Meitingen, zur LG Meitingen - Rain zusammen. Rita Knoll und Marianne Schmid konnten in diesem Jahr vier Einzel - Meistertitel verbuchen, mit den Athletinnen aus Rain holten sie sich den schwäbischen Meistertitel. Trotz dieser Erfolge hielt die "Ehe" mit den Meitingern nur 1 Jahr, danach folgten die Rainer, inzwischen unter der Führung von Spartenleiter Xaver Hörmann sen., zunächst dem Motto "Klein aber Rain."

Das Jahr 1980 entwickelte sich zum bis dahin erfolgreichsten Jahr für Rita Knoll: Die 16 - jährige wurde innerhalb von drei Monaten sechsfache Schwäbische Meisterin, kam zu bayerischen Meisterschaften und Süddeutschen Titelehren und krönte ihren Erfolg mit Platz vier bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Speerwurf. Dieses Vordringen in die nationale Spitze wurde auch von Vebandseite honoriert: 1981 startete Rita Knoll bei zwei Vergleichskämpfen des BLV und wurde nach Ihrem 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften sogar in die Nationalmannschaft berufen. Ihre Erfolge stachelten auch den Ehrgeiz anderer Athletinnen an: So kamen in diesem Jahr die Marathon - Läuferin Dagmar Stachel und das Crosslauf - Juniorenteam Uschi Nistler, Marianne Schmid in Zenzi Geier zu bayerischen Meistertiteln. Vierzehn Schwäbische Meistertitel und eine Reihe von vorderen Plazierungen auf Süddeutscher Ebene rundeten die Erfolgsbilanz ab.

Mit Martha Harster und Klaus Wittmann konnte die Abteilung 1981 auch zwei kompetente Übungsleiter für das Schülertraining gewinnen, nachdem dieses einige Zeit eingestellt werden mußte. Auch in den folgenden Jahren blieb Rita Knoll die erfolgreichste Aktive des TSV. In den Jahren 1982/83 erweiterte sie Titelsammlung um sechs "Schwäbische" und mußte sich bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften als Vizemeisterin nur knapp geschlagen geben.

Im Jahre 1982 zog sich Trainer Horst Pfeuffer nach siebenjähriger erfolgreicher Tätigkeit zurück. Klaus Wittmann übernahm nun die Jugend. Ein Jahr später kam mit Hartwig Vöhringer ein neuer Trainer, der viel Fachkunde mit an Lech brachte. Neben den "alten Hasen " bahnten sich allmählich neue Talente ihren Weg, so Julia Spreitler, die den Hochsprung 1983 bei den Süddeutschen und Bayerischen Meisterschaften jeweils stolze vierte Plätze belegte und zudem auch im Hürdenlauf als Schwäbische Meisterin erfolgreich war. Mit dem besten Ergebnis beim Bezirksliga - Durchgang der deutschen Mannschaftsmeisterschaften machten 1984 die Rainer Damen und Herren auf sich aufmerksam. Und die Schüler zeigten ebenfalls, dass sich die Trainingsanstrengungen gelohnt hatten und sammelten 1984 und 1985 auf Kreisebene eine Reihe von Titeln. Der große Umbruch in der Abteilung war dennoch unausweichlich,. Denn Spitzenathletin Rita Knoll verließ den TSV in Richtung MTV Ingolstadt(wo sie als Deutsche Junioren - Meisterin dann ihren größten Erfolg feiern durfte) , und einige andere Aktive traten berufsbedingt kürzer oder kehrten dem Sport den Rücken.

So mußte mit dem Ende der 80er Jahre amtierenden Abteilungsleiter August Lutz neu aufgebaut werden. Vorrang galt also wieder der Jugendarbeit und 1990 kehrte die Abteilung auch wieder in die LG Donau Ries zurück, in der sie bis heute ist. Der neue Übungsleiter Michael Sarwas, der 1991 auch die Sparte übernahm, konnte wieder an die früheren guten Resultate anknüpfen. Im Erwachsenenbereich glänzte Karola Wollner, die als Stabhochspringerin mehrere bayerischen Meistertitel und gute Plazierungen bei den Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften erreichte. Zudem stieß auch im Diskuswurf und im Kugelstoßen in die schwäbische Spitz vor. Eine andere Athletin, die in Rain Ihr "Handwerk" lernte, war lange Zeit in Aichach als Mehrkämpferin erfolgreich: Claudia Rohrer. Seit 1991 ging es auch im Nachwuchsbereich wieder stark aufwärts. Die Zwillingspaare Andrea und Janina Sarwas und Gerhard und Michael Rieger, sowie Bettina Lesiak und Michael Senger sorgten in den folgenden Jahren für unzählige Kreis- und Schwäbische Meistertitel und mischten auch auf bayerische Ebene ganz vorne mit. Herausragent waren 1995 der 7. Platz in der deutschen Bestenliste von Janina Sarwas .

In der bayerischen Bestenliste stand Gerhard Rieger im Vierkampf und im Block Sprint / Sprung gleich zweimal ganz vorn, Bettina Lesiak war im Vierkampf und im Block Wurf an Platz zwei zu finden.

Die deutlich ansteigenden Zahlen beim Nachwuchs erforderten weitere Übungsleiter: Wolfgang Kroh und Ludwig Grinzinger arbeiteten nun im Schülerbereich und lösten die bis dahin langjährige Betreuerin Gertrud Otto ab.

Sportliche Entwicklung seit 1996

Eine Veränderung gab es 1996 im Amt des Abteilungsleiters, das Wolfgang Kroh übernahm. Und es stellten sich in diesem Jahr wieder tolle Erfolge ein: Gerhard Rieger wurde Dritter bei den Deutschen Meisterschaften und Bayerischer Jahrgangsmeister im Block Sprint / Sprung, Olivia Norris verbesserte im Jahrgang W13 den bayerischen Speerwurfrekord um nicht weniger als vier Meter. Im Jahre 1997 wurde Gerhard Rieger trotz Verletzungssorgen bester Bayerische Hochspringer, Speerwurfausnahme-Talent Olivia Norris führte die Bayerische Bestenliste mit fast 8 Meter Vorsprung an und wurde im Speerwurf und im Kugelstoßen Bayerische Meisterin. Bei den Frauen wurde Karola Wollner dreifache Kreismeisterin (Stab, Kugel, Diskus), Andrea Sarwas errang zwei Kreistitel (100 m Hürden und Diskuswurf) in der weiblichen Jugend B. Im Schülerbereich kamen Michael Rieger, Olivia Norris, Melissa Kroh, Theresa Schreier und Natascha Höfele zu insgesamt zehn Kreismeistertiteln. Neben einem Schüler-Hallensportfest veranstaltete die Abteilung den Endkampf DSMM Schüler B/C sowie die Kreismeisterschaften im Internationalen Fünfkampf der Männer. Durch die Gesamtsanierung der Weitsprunganlagen konnten die Trainingsbedingungen für die Rainer Athleten im Bereich Weitsprung wesentlich verbessert werden. An Ende der Jahres 1997 verließ Olivia Norris den Verein und startete dann für den SpVgg Auerbach-Streitheim (sie wurde 1999 Deutschlands erste U18-Weltmeisterin im Speerwurf).

Im Jahr 1998 wurde Gerhard Rieger bayerischer Meister im Weitsprung und Speerwurf der männlichen Jugend B. Zur Wettkampfsaison 1999 verließ er den Verein und wechselte zum MTV Ingolstadt, wo er – wie schon Rita Knoll vor ihm – seinen größten Erfolg als Deutscher Juniorenmeister im Weitsprung feiern konnte. Damit musste die Abteilung wieder ohne ihre leistungsstärksten Athleten einen Neuaufbau in die Wege leiten. Im Schülerbereich wurden 1998 Carolin Lesiak, Theresa Schreier und Veronika Olbrich Kreismeister. Die Kreismeisterschaften der Langstaffeln der Schüler C wurden am 2. Mai in Rain ausgetragen. Nach den Weitsprunganlagen im vorhergehenden Jahr wurde die Rundbahn gesäubert sowie ihre Markierung erneuert, sodass damit auch im Laufbereich wieder gute Voraussetzungen für Training und Wettkampf herrschten. Neben dem Leistungsport war und ist der Breitensport stets ein Anliegen der Abteilung. Vorrangigstes Ziel ist es, allen Athleten ein passendes Training als sinnvolle Freizeitbeschädigung anzubieten. Diesem Zweck dienen auch die geselligen Aktivitäten wie Zeltlager oder gemeinsame Fahrt zu großen Leichtathletikveranstaltungen.

Das Jahr 1999 markierte das 25-jährige Bestehen der Leichtathletikabteilung. Das Jubiläum wurde mit der C/D-Schüler-Kreismeisterschaft in den Einzeldisziplinen und gleichzeitigem Ehemaligentreffen gefeiert. Über 500 aktive Sportler, Besucher und Freunde der Leichtathletik bildeten den imposanten Rahmen. Größte sportliche Erfolge bildeten die Kreismeistertitel im Schlagball durch Theresa Schreier und Patrick Höfele sowie in der 4x50 m-Staffel in der Besetzung Hafner, Grinzinger, Leinfelder und Schmid.

Für das Jahr 2000 sind zwei Kreismeistertitel durch Melissa Kroh (Hochsprung) und Theresa Schreier (Schlagball) zu vermelden. Wie 1998 richtete die Abteilung die Bahneröffnung Teil 1 mit Kreismeisterschaften der Schüler/innen C in den Langstaffeln aus.

Einen Aufschwung konnte die Abteilung im Jahr 2001 verzeichnen. Bei den Schülern C wurde Patrick Höfele zweifacher Kreismeister (Hochsprung und Schlagball). Ebenso siegten die Vierkampf-Mannschaften der B-Schüler in der Besetzung Schmid, Hafner, Grinzinger, Lechner und Deak sowie die A-Schülerinnen in der Besetzung Kroh, Schreier, Hiltner, Wittke und Lang. Theresa Schreier wurde Kreismeisterin im Speerwurf und im Vierkampf. Erfolgreichste Athletin war Melissa Kroh, die in der Altersklasse W15 neben drei Kreismeistertiteln (Hochsprung, Weitsprung und Vierkampf) auch Bayerische Meisterin im Dreisprung wurde. Seit 1998 konnte damit wieder ein Rainer Leichtathlet auf bayerischer Ebene ganz vorne mitmischen!

Im Jahr 2002 konnten die erfreulichen Erfolge von 2001 nicht in gleichem Maße fortgesetzt werden. Trotzdem wurde Melissa Kroh Kreismeisterin im Dreisprung der weiblichen Jugend B. Bei den Schülerinnen A wurde Vera Wittke Kreismeisterin im Kugelstoß. Ebenso Kreismeister wurden die Vierkampf-Mannschaft der A-Schülerinnen in der Besetzung Wittke, Lohmaier, Lang, Öztürkmen und Hanke und der B-Schülerinnen (Höfele, Wurm, Olbrich, Hodes, Holata).

Ins aktive Wettkampfgeschehen griff Andrea Sarwas 2003 bei den Frauen erfolgreich ein: Sie wurde Kreismeisterin im Speerwurf. Weitere Meistertitel konnte Neuzugang Fabian Mittler bei den C-Schülern über 50 m und im Weitsprung erringen. Fabian stellte auch einen neuen Kreisrekord im Dreikampf auf.

Die einzigen Meistertitel sicherte sich im Jahr 2004 Fabian Mittler für die Rainer Leichtathleten: Bei den C-Schülern gewann er über 50 m, im Weitsprung, Schlagballwurf und im Dreikampf. Im Drei- und Vierkampf konnte er neue Kreisrekorde aufstellen. Seine hervorragenden Sprintqualitäten stellte er durch den Gewinn der Kreismeisterschaft über 75 m unter Beweis. Diese Leistung ist umso höher einzustufen, als er sich damit gegen alle um ein Jahr älteren Konkurrenten durchsetzen konnte. Klaus Böck hat am Endlauf über 800 m bei den Senioren-Weltmeisterschaften teilgenommen. Die Abteilung beging ihr 30-jähriges Bestehen, allerdings konnte wegen der maroden Wettkampfstätten (Loch in der Laufbahn) keine Veranstaltung ausgerichtet werden.

2005 wurde Melissa Kroh Kreismeisterin im Dreisprung bei der weibliche Jugend A. Sie hat die viertbeste Leistung in Bayern und beste Leistung in Schwaben erzielt. Fabian Mittler wurde bei den B-Schülern vierfacher Kreismeister (75 m, 60 m Hürden, Ball 200 g und Vierkampf). Seine herausragenden Leistungen bewies er, indem er insgesamt sechs Kreisrekorde verbesserte: 75 m, 60 m Hürden, Ballwurf 200 g, Drei- und Vierkampf sowie Blockwettkampf Sprint/Sprung. Der Dreikampf-Rekord ist auch Rekord bei den um ein Jahr älteren Schülern M 13. Die Bestleistungen bei 75 m, Ball 200 g, Vierkampf und Block Sprint/Sprung sind gleichzeitig sogar schwäbische Rekorde. In der schwäbischen Bestenliste ist er insgesamt achtmal an Platz 1 notiert. Im Block Sprint/Sprung steht er auf Platz 4, im Vierkampf sogar auf Platz 1 der aktuellen bayerischen Bestenliste. Die dringend notwendig Grundsanierung des Belages der Laufbahn wurde durchgeführt. Dabei musste auch die Linienführung erneuert werden. Einige Erwachsene haben bei der Instandsetzung ehrenamtlich mit gearbeitet.

Die 30-Jahrfeier von 2004 wurde mit der Austragung der Deutschen Schüler-Mannschafts-Meisterschaft für Mittel- und Nordschwaben im Juli 2006 nachgeholt. 2006 wurde von Abteilungsleiter Wolfgang Kroh zum zehnten Mal im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Rain das Sportabzeichen abgenommen. In den letzten Jahren erwarben weit über 250 Athleten dieses Abzeichen.

Am 5. Juli 2008 haben wir den Endkampf der Deutschen Schülermannschafts-Meisterschaft für den Kreis Mittel- und Nordschwaben ausgerichtet. Am 4. Juli 2009 waren wir Gastgeber der Mehrkampf-Kreismeisterschaft für Schüler/innen C und D.

Zu einer festen Einrichtung ist das Hallensportfest für Schüler A, B, C und D am dritten Wochenende im Januar geworden. 2005 wurde dieses in Landkreismeisterschaften umgeformt. Das anfängliche Teilnehmerfeld von ca. 60 Sportlern wurde auf 115 Sportler im Jahr 2010 gesteigert.

Seit Jahren beteiligt sich die Abteilung mit der Ausrichtung eines Jedermannslaufs an der Laufserie der LG Donau-Ries jeweils im Spätherbst. Über 2000 Teilnehmern haben inzwischen seit Beginn in Rain teilgenommen. Am 14. Dezember 2008 fand erneut die Siegerehrung der Gesamtserie in Rain statt.

In den letzten 10 Jahren konnten wir vier Trainingslager in Italien durchführen. Im Schnitt acht Sportler bereiteten sich in Bibione oder Viareggio auf die neue Saison vor.

Im Aktiven- und Seniorenbereich sind unsere Athleten ebenfalls aktiv, auch wenn die großen überregionalen Erfolg hier nicht mehr der Maßstab sind. Im Rahmen der LG Donau-Ries steht hier hauptsächlich die Teilnahme an der Landesliga der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften an. Daneben konnten immer wieder sehr gute Leistungen bei Schwäbischen Meisterschaften erzielt werden.

Neben den sportlichen Aktivitäten wurden seit 1996 verschiedene gemeinschaftliche Freizeitmaßnahmen durchgeführt. So standen ein Besuch im Freizeitpark Geiselwind und das jährlich schon traditionelle Zeltlager im Georg-Weber-Stadion auf dem Programm. Beim Zeltlager fanden die Teilnehmer an verschiedenen Einlagen großen Gefallen: Bootfahren am Lechstausee, Besichtigung der Feuerwehr, Besuch der Polizeiinspektion Rain, Nacht-wanderungen, Limbo-Tanzwettbewerb, Fahrten mit dem Feuerwehrfahrzeug, Discoabend, Spielenachmittag, Waldbegehung mit dem Förster und Besichtigung eines Polizei-Einsatzfahrzeuges waren hier die beliebtesten Abwechslungen. Das ein Bergwander-wochenende in Garmisch im Herbst ist seit Jahren beliebt.

Die vielfältigen Aktivitäten im Jahresverlauf wären ohne die tatkräftige Unterstützung vieler freiwilliger Helfer und Sponsoren nicht denkbar. In erster Linie ist hierbei der Abteilungsführung, den Übungsleitern und den Eltern der Athleten zu danken, die unzählige Stunden ihrer Freizeit zum Wohle der Athleten zur Verfügung gestellt haben. Nur so kann ein vernünftiger Übungs- und Wettkampfbetrieb aufrecht erhalten werden. Wichtig für die Abteilung sind auch die Sponsoren. Seit 1996 sind besonders hervorzuheben: Stadt Rain, Firma Dehner, Andrea Billi (Dichtungstechnik), Buchdruckerei Deibl, Bäckerei Schiml, Stadtsparkasse Rain, Gastwirtschaft/Metzgerei Boarn (Familie Stöckle), Foto Nitsche, Trockenbau Römer und Praxis Dres. Pfrommer, Fischer und Höger.

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