Bayernliga 24. Spieltag: Samstag, 25.11., 14:00 Uhr

TSV Rain   –   SV Kirchanschöring  2 : 0  ( 2 : 0 )

Die von Trainer Karl Schreitmüller geforderte Reaktion nach dem schwachen Auftritt am letzten Wochenende bei der DJK Vilzing ist seinem Team bei äußerst schwierigen Platzverhältnissen vollumfänglich gelungen. Bei 90 minütigen Dauerregen bot der TSV Rain gegen den nie aufsteckenden SV Kirchanschöring kämpferisch eine Topleistung und gewann das Spiel am Ende verdient mit 2:0. Dadurch sind die Rainer vor dem finalen Spiel des Kalenderjahres 2017  am kommenden Samstag gegen die SpVgg Hankofen/Hailing vierter in der Tabelle mit nunmehr 40 Punkten.  >>> Bilder vom Spiel

Nachdem die Grippewelle in dieser Woche kräftig Einzug hielt beim TSV Rain, wurde die Startformation gegenüber dem Vilzinger Spiel kräftig durcheinandergewirbelt. Fast die halbe Mannschaft, genauer gesagt fünf andere Spieler, kamen von Beginn an ins Team. Mittelfeldregisseur Michael Knötzinger und Fatlum Talla mussten krankheitsbedingt ganz passen und waren nicht im Kader. Die anderen drei geschwächten Spieler Marko Cosic, Michael Krabler und Marcel Posselt fanden sich zumindest auf der Bank wieder. Dafür standen die beiden zuletzt absenten Fabian Triebel und Marco Luburic in der Startaufstellung. Zudem rutschten die in Vilzing als  Auswechselspieler fungierenden Julian Brandt, Marco Friedl und Maximilian Käser ins Team. Der Matchplan der drei Rainer Trainer, Karl Schreitmüller, Daniel Schneider und Johannes Müller gegen den kampfstarken SV Kirchanschöring war klar: „Wir müssen den für diese Bodenverhältnisse passenden Fußball spielen.“ Das hieß im Klartext: auf den Schnickschnack und die spielerischen Elemente verzichten. Dafür kämpferisch an die Grenze gehen und klare Bälle spielen. Zu Beginn des Spieles dauerte es schon eine gewisse Zeit, bis sich die Teams mit den unwirtlichen Tagesverhältnissen anvertraut hatten. Rain kam besser in das Spiel und hatte schon in der neunten Spielminute durch Julian Brandt den ersten Torabschluss. Der Schuss wurde aber zur Ecke abgewehrt. Kurz danach in der 16. Spielminute gingen die Rainer dann in Führung. Wie wohl? Natürlich durch eine Standardsituation. Johannes Müller zirkelte einen Eckball präzise nach innen. kirch kaseserSchulbuchmäßig stieg Maximilian Käser (Bild links) am höchsten und köpfte zum 1:0 ein. Nicht nur wegen diesem Tor hat der ehemalige Ehekirchener ein richtig gutes Spiel gemacht. Käser war ein Aktivposten der Rainer und leistete sehr viel Laufarbeit. Weil es so schön war legte Rain kurz danach nach. Diesmal von der anderen Seite, und man kann es kaum glauben, das Tor fiel aus dem Spiel heraus. Der wieder sehr stark spielende linke Außenverteidiger Andreas Götz flankte butterweich ins Zentrum, wo Marco Luburic den Ball zum 2:0 in die Maschen köpfte (23. Min.). Das Jungtalent krönte damit seine tolle Leistung mit dem extrem wichtigen Tor. Bei diesen Platzverhältnissen war die 2:0-Führung natürlich Gold wert. Dennoch hatte der SVK in der 29 . Minute noch die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Nach einer Flanke von Özgür Kart lenkte aber Rains Keeper Kevin Maschke den harten Schuss von Florian Hofmann über die Latte. So blieb es beim 2:0-Pausenstand.

In der Pause hatten die Rainer Trainer ihr Team eindringlich davor gewarnt, mit dem Engagement nachzulassen: „Dann werden wir nämlich verlieren,“ so die Übungsleiter unisono. Das tat die Mannschaft aber nicht, und war sich der Situation bewusst. Ein schnelles Anschlusstor des SVK und alles würde in die andere, ungewünschte Richtung laufen. Gleichzeitig war klar, gelingt das 3:0 wäre das Spiel wohl entschieden gewesen. Chancen dazu waren vorhanden. So für Maximilian Käser, dessen Schuss nach Zuspiel von Andreas Götz, SVK-Torhüter Dominic Zmugg glänzend abwehrte (54. Min.). Viele Fans hatte in der 67. Minute den Torschrei schon auf den Lippen als Marco Friedl den Ball frei vor Zmugg am linken Pfosten vorbei schoss. Pech hatte hingegen Innenverteidiger David Bauer in de 70. Minute als sein Kopfball an die Querlatte ging. Eine Minute später schoss Maximilian Käser nach einer Johannes Müller-Ecke knapp vorbei. Das 3:0 wollte einfach nicht fallen. Tief durchatmen konnte Rain in der 75. Minute als Florian Hofmann am glänzend reagierenden Kevin Maschke scheiterte. Ein 2:1, 15 Minuten vor Schluss hätte alles ändern können – tat es aber nicht. So spielte Rain die Partie konzentriert zu Ende und wurde dafür mit drei verdienten Punkten belohnt.

TSV Rain:  Kevin Maschke – Johannes Rothgang, Fabian Triebel, David Bauer, Andreas Götz – Marco Luburic (ab 65. Michael Krabler), Johannes Müller, Stefan Müller, Julian Brandt (ab 80. Jens Schüler) – Maximilian Käser, Marco Friedl (ab 72. Marcel Posselt).

SV Kirchanschöring:  Dominic Zmugg – Maximilian Sturm, Albert Eder, Daniel Köck, Sahin Karayün – Yasin Gürcan, Bernd Eimannsberger, Yunus Karayün (ab 72. Tobias Sandner), Florian Hofmann (ab 83. Christian Wallisch) – Tobias Schild, Özgür Kart (ab 37. Mike Opara).

Tore:
1 : 0 / 16. Min. Maximilian Käser
2 : 0 / 23. Min. Marco Luburic

Schiedschrichter:  Florian Böhm (TSV Wolfratshausen)

Zuschauer:    1 3 0

B.V.:        k e i n e

Gelbe Karten (2):  Jens Schüler – Florian Hofmann.

Stimmen zum Spiel:

Yunus Karayün (Spielertrainer SV Kirchanschöring):  Wir haben heute die Anfangsphase total verschlafen und sind überhaupt nicht in das Spiel gekommen. Folge davon war der 0:2-Rückstand zur Pause. Nach der Halbzeit wurde es besser, aber es hat nicht mehr gereicht.

Karl Schreitmüller (Trainer TSV Rain):  Entscheidend war heute, das wir die zweiten Bälle gewonnen haben, und den für diese Platzverhältnisse erforderlichen Fußball gespielt haben. Kämpferisch haben beide Mannschaften alles gegeben und ein gutes Spiel geboten. Spielerische Element waren bei diesem tiefen Geläuf nur schwer möglich.

 

Geschäftsstelle
Sportlicher Leiter
Jugendleiter Kleinfeld
Jugendleiter Großfeld

Kegeln
Tischtennis
Leichtathletik
Taekwondo

Kraftsport
Jedermannsport
Turnen
Badminton