Bayernliga 24. Spieltag: Samstag, 25.11., 14:00 Uhr

TSV Rain   –   SV Kirchanschöring

Für die am letzten Wochenende erlittene 0:2-Niederlage im Spitzenspiel bei der DJK Vilzing möchte sich der TSV Rain heute gegen den SV Kirchanschöring revanchieren. Freilich wird diese Aufgabe alles andere als leicht werden. Die Gäste aus dem Rupertiwinkel haben sich gegenüber dem Hinspiel, dass der TSV Rain sicher mit 5:2 gewann, deutlich stabilisiert und stehen in der Defensive mittlerweile sehr sicher. Offensiv hat der SVK mit Tobias Schild eine richtige Granate in seinen Reihen. Neun Tore hat das Eigengewächs mittlerweile schon erzielt, und ist somit im Kampf um den Klassenerhalt ein ganz wichtiger Faktor für den SVK.

Für das Rainer Trainerteam um Cheftrainer Karl Schreitmüller, Co-Trainer Daniel Schneider und dem verlängerten Arm auf dem Spielfeld, Johannes Müller kann es heute nur ein Ziel geben, und das heißt, der sechste Heimsieg muss gelingen. Natürlich sind die aktuellen Platzverhältnisse Gift für technisch starke Teams wie den TSV Rain. Doch über solche Unpässlichkeiten die man eh nicht ändern kann, braucht man nicht lamentieren, sondern man muss auf den kämpferischen Modus umstellen. Hinzu kommt die fehlende Frische des Teams, doch auch das ist kein Problem des TSV Rain alleine, sondern betrifft alle Teams der Bayernliga-Süd im gleichen Maße. Man möchte es eigentlich gar nicht glauben, dass der letzte Heimsieg des TSV Rain mittlerweile schon acht Wochen zurückliegt. Er wurde am 30. September gegen den 1.FC Sonthofen beim 3:1-Sieg erzielt. Danach erreichten die TSV´ler gegen die beiden Neulinge TSV Schwaben Augsburg und dem TuS Holzkirchen jeweils ein 1:1-Unentschieden. Das Heimspiel gegen den dritten Neuling Sportbund Chiemgau Traunstein ging mit 2:3 in die Binsen. Personell konnte Karl Schreitmüller in dieser Woche nicht seinen kompletten Kader im Training begrüßen. Marko Cosic, Michael Knötzinger und Fatlum Talla waren krank, und Michael Krabler konnte wegen einer Fußverletzung nicht wie gewohnt trainieren. Am Wochenende werden aber die meisten dieser Akteure wieder dabei sein. Der zuletzt aus Studiengründen fehlende Mannschaftskapitän Fabian Triebel ist gegen Kirchanschöring wieder im Kader, genauso wie Marco Luburic, der am vergangenem Samstag eine Prüfung schreiben musste. Von seinem Team erwartet Trainer Karl Schreitmüller, dass endlich wieder einmal aus dem Spiel heraus ein Tor erzielt wird. Dies ist ja in den letzten Wochen nicht mehr der Fall. Sämtliche Tore entsprangen in dieser Zeit Standartsituationen.

Der SV Kirchanschöring musste heuer im Sommer einen gehörigen Aderlass von wichtigen Spielern hinnehmen. Für viele Experten galten die Rupertiwinkler somit als sicherer Abstiegskandidat. Diese These wurde durch einen Fehlstart noch unterstützt. Doch der neue, 32-jährige Spielertrainer Yunus Karayün konnte das Blatt bald wenden. Zwar leidet der SVK nach wie vor an seiner Heimschwäche. So konnte das Team von 13 Heimspielen nur gegen den TSV Kornburg gewinnen. Doch diese Schwäche machte Kirchanschöring immer wieder durch nicht erwartete Auswärtspunkte wett. Da der SVK dem TSV Rain immer vorspielt, sah Rains Trainer Karl Schreitmüller praktisch jedes Spiel der Gäste. Tief beeindruckt ist Schreitmüller vor allem vom österreichisch-türkischen Spielertrainer Yunus Karayün: „Karayün leistet sich praktisch im ganzen Spiel keinen Fehlpas und ist ein überragender Stabilisator seines Team,“ so der Rainer Übungsleiter. Zudem spielt Yunus Karayün jetzt auf der Sechs und somit deutlich defensiver als dies noch zu Saisonbeginn der Fall war. Es wird also ein interessantes Spiel werden, heute im Georg-Weber-Stadion.

Aufgebot TSV Rain:  Kevin Maschke und Christoph Hartmann (Tor), Jens Schüler, Fabian Triebel, Marko Cosic, Stefan Müller, Maximilian Käser, Johannes Müller, Michael Krabler, Matthias Kühling, Johannes Rothgang, Andreas Götz, David Bauer, Marco Luburic, Julian Brandt, Marco Friedl, Michael Knötzinger und Marcel Posselt.

Schiedsrichter:  Florian Böhm (TSV Wolfratshausen)
SRA I:   Florian Reitmair (SV Wielenbach)
SRA II:  Anes Hadziabdic (SC Wörnsmühl)

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