Bayernliga 10. Spieltag: Samstag, 02.09.2017, 15:00 Uhr

TSV Rain - FC Ismaning  0 : 4  ( 0 : 2 )

Nicht mehr wiederzuerkennen ist derzeit der TSV Rain in seinen Spielen der Bayernliga-Süd. Wo in den ersten sieben Begegnungen noch Leichtigkeit, gepaart mit spielerischer Eleganz und einer überragenden Torausbeute das Bild prägte, herrscht in den letzten drei Spielen bei den Niederlagen gegen den TSV 1860 München II, dem TSV Landsberg und am Samstag gegen den FC Ismaning nur mehr Schwermut und Unverständnis über den Leistungsabfall mit den daraus resultierenden Niederlagen. Und das alles in kürzester Zeit. Keine Frage, noch steht der TSV Rain auf Rang zwei mit 17 Punkten glänzend da. Doch die Bayernliga-Süd ist heuer extrem ausgeglichen und von einem sehr hohen Niveau geprägt. Der Vorsprung auf den 13. der Tabelle, dem TSV Schwabmünchen, beträgt zum Beispiel nur fünf Punkte.  >>> Bilder vom Spiel

Eigentlich sind die Rainer Verantwortlichen hoffnungsfroh in das Heimspiel gegen den FC Ismaning gegangen. Nach den letzten beiden Niederlagen sollte mit einem Heimsieg eine neue Serie gestartet werden. Hoffnung schöpfte man vor allem aus der Tatsache, dass sich die personelle Lage deutlich entspannt hatte. So waren mit Kevin Maschke, Marcel Posselt, Johannes und Stefan Müller nur vier Spieler in der Startformation, die auch in Landsberg begannen. Da der FC Ismaning bekanntlich im Zentrum sehr gut steht, wollte Chef-Trainer Karl Schreitmüller den FCI über die Außenpositionen knacken. Doch dieser Plan funktionierte nicht, weil einige Akteure nicht die erforderliche Tagesform erreichten. Der Matchplan von FCI-Trainer Rainer Elfinger sah vor, dass man Rains Spielmacher Johannes Müller aus dem Spiel nimmt, damit die Rainer lange Bälle schlagen müssen. Über die zweiten Bälle wollte man dann die eigenen Angriffe starten. Dies gelang den starken Gästen vorzüglich.

Da Michael Knötzinger noch nicht ganz fit war und erst am kommenden Wochenende in Dachau wieder dabei sein wird, fielen beim TSV Rain die entscheidenden Spieler aus. Von Beginn an war erkennbar, dass sich Rain sehr schwer tat. Die Mannschaft war zwar bemüht, entscheidendes gelang aber nicht. So lief das Spiel dahin. Mitte der ersten Halbzeit wurde der FCI immer stärker. Ein Tor lag nun in der Luft und deutete sich schon in der Aktion vor dem 0:1 an als Kevin Maschke noch gegen FCI-Neuzugang Nazif Hajdarovic (1.FC Rielasingen-Arlen/Baden) klären konnte. Schließlich gelang Außenbahnspieler Yemi Oyewoie in der 29. Minute das zu diesem Zeitpunkt  verdiente 0:1. Oyewoie nutzte dabei einen Abwehrfehler aus. Nur sechs Minuten später verhinderte Kevin Maschke gegen den immer noch sehr starken 38-jährigen Mijo Stijepic das 0:2. Dieses gelang dann Manuel Ring in der 42. Minute. Einer der besten Rainer an diesem Tag, Michael Krabler, hatte kurz vor der Pause Pech. Krablers  Kopfball landete an der Querlatte. So blieb es bei diesem ernüchternden 0:2-Pausenstand.

Mit dem festen Willen, dem Spiel noch eine Wende zu geben, kam der TSV Rain aus der Kabine. Doch die Hoffnungen dauerten nicht lange. Kevin Maschke konnte gegen Mijo Stijepic in der 49. Minute zwar noch das 0:3 verhindern. Aber in der 53. Minute war das Spiel dann entschieden. Mit einem überragenden Zuspiel bediente Mijo Stijepic FCI-Neuzugang Nazif Hajdarovic, der keine Mühe mehr hatte. um das 0:3 zu erzielen. Michael Krabler hatte zwar in der 63. Minute mit seinem zweiten Lattentreffer Pech. Das war aber an diesem gebrauchten Tage nur eine Marginalie. Den Schlusspunkt unter diese Begegnung setzte Rains Kapitän Fabian Triebel mit einem Eigentor in der 66. Minute. Bedeutung hatte diese unglückliche Aktion aber nicht mehr wirklich. Ismaning hatte zu diesem Zeitpunkt längst die Hoheit über das Spiel übernommen und ließ sogar noch einige Chance liegen. Sonst hätte der TSV Rain durchaus noch höher verlieren können. Nun gilt es für den TSV Rain am kommenden Samstag, beim TSV 1865 Dachau, wieder zu punkten und verlorenes Terrain wieder gutzumachen.

TSV Rain:  Kevin Maschke – Johannes Rothgang, Fabian Triebel, Marcel Posselt, Konstantin Flassak – Johannes Müller, Matthias Kühling (ab 32. David Bauer) – Julian Brandt (ab 46. Marko Cosic), Stefan Müller, Michael Krabler – Serge Yohoua (ab 85. Maximilian Käser).

FC Ismaning:  Sebastian Fritz – Nils Ehret, Clemens Kubina, Anton Siedlitzki – Bastian Fischer (ab 82. Oliver Stefanovic), Tobias Killer – Maximilian Siebald, Manuel Ring (ab 69. Gianfranco Soave), Yemi Oyewoie – Mijo Stijepic (ab 82. Michael Marinkovic), Nazif Hajdarovic.

Tore:
0 : 1 / 29. Min. Yemi Oyewoie
0 : 2 / 42. Min. Manuel Ring
0 : 3 / 53. Min. Nazif Hajdarovic
0 : 4 / 66. Min. EIGENTOR/Fabian Triebel

Schiedsrichter:   Markus Hertlein (TSV Dinkelsbühl) mit einer souveränen Spielleitung.

Zuschauer:      4 2 5

B.V.:               k e i n e

Gelbe Karten (4):  Fabian Triebel, Konstantin Flassak, Stefan Müller – Manuel Ring.

 

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