Bayernliga 6. Spieltag: Samstag, 12.08., 16:00 Uhr

SV Kirchanschöring - TSV Rain  2 : 5  ( 2 : 2 )

Der TSV Rain setzte seine positive Serie auch im schweren Auswärtsspiel beim SV Kirchanschöring fort. Am Ende gewannen die wieder vom Co-Trainer Daniel Schneider betreute Mannschaft überaus deutlich mit 5:2 im Rupertiwinkel. Es ist eine herausragende Qualität der Mannschaft, dass immer dann wenn der Gegner drückt, Rain durch ihre erstklassigen Konter Tore schießt.  Herausragender Rainer Spieler vor 510 Zuschauern war Julian Brandt. Brandt holte nicht nur den Elfmeter heraus, der zum 0:1 führte, sondern erzielte auch noch zwei Tore selbst.

Auf zwei Positionen änderte Rains Trainer Daniel Schneider die Startformation gegenüber dem letzten Spiel. Für den bisher so überzeugenden Innenverteidiger Jens Schüler kam Mittelfeldregisseur Michael Knötzinger in die Elf. David Bauer wurde dadurch in die Innenverteidigung zurückgezogen. Auf der linken Außenbahn bekam erstmals Julian Brandt in der Startelf seine Chance. Dafür nahm Michael Krabler auf der Ersatzbank Platz. Kirchanschöring kam zunächst eigentlich besser in das Spiel. Rain bot sich dadurch Platz der immer wieder durch das schnelle Umschaltspiel zu gefährlichen Kontern genutzt wurde. Einen davon hatte Marko Cosic schon in der sechsten Minute, doch der Schuss wurde zur Ecke abgewehrt. Auf der Gegenseite musste Kevin Maschke im Rainer Tor in der achten Minute seine ganze Klasse aufbieten, um den Schuss von SVK-Spielertrainer Yunus Karayün unschädlich zu machen. Das Spiel hatte gutes Niveau und ging hin und her. Doch auch Marco Friedl konnte in der zwölften Spielminute den Ball nicht im Tor unterbringen. In der 14. Spielminute wurde Julian Brandt vom rechten Außenverteidiger des SVK am Schienbein getroffen. Korrekte Entscheidung war hier Foulelfmeter. Diesen verwandelte Johannes Müller sicher zum 0:1. Gleichzeitig war dieser Treffer Müllers erstes Saisontor. In der 21. Minute hatte dann der Rainer Denker sogar das 0:2 auf dem Fuß. Doch der Freistoß wurde zur Ecke abgewehrt. Tief durchatmen konnte Rain in der 29. Minute als der SVK 17 Meter vor dem Rainer Tor einen Freistoß zugesprochen bekam. Doch Kevin Maschke war auch hier nicht zu bezwingen. Auf der Gegenseite machte es Rain besser. Julian Brandt sah das SVK-Keeper Lukas Hoyer weit vor seinem Tor stand. Durch seine Lupfer unter die Latte erhöhte Brandt in der 35. Spielminute auf 0:2. Doch dann packte der SVK seine gefährlichen Standards aus. Nur drei Minuten nach dem 0:2 bekamen die Rupertiwinkler einen Freistoß zugesprochen. Dieser von Sahin Karayün getretene Schuss wurde von einem Verteidigerbein noch abgefälscht, dadurch hatte Kevin Maschke keinerlei  Abwehrmöglichkeit. Im Gegenzug hatte Julian Brandt das 1:3 auf dem Fuß. Diese Chance brachte aber genauso nichts ein wie eine Chance des SVK in der 40. Minute. Schließlich gelang den wackeren Kirchanschöringern in der 42. Minute doch noch der Ausgleich. Nach einem Eckball stimmte in der Rainer Innenverteidigung die Zuordnung nicht. Albert Eder nutzte diesen Fehler per Kopf zum 2:2-Ausgleich. Nach einem sehr unterhaltsamen Fußballspiel wurden mit dem 2:2 die Seiten gewechselt.

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Doch Rain hatte den besseren Start und ging durch das zweite Tor von Julian Brandt  in der 49. Minute mit 3:2 in Führung. Und dieses Tor war extrem wichtig für Rain. Julian Brandt schlenzte aus halblinker Position den Ball via rechtem Pfosten ins Gehäuse.  Gleichzeitig war es für den SVK zu diesem Zeitpunkt ein schwer zu verdauender Brocken. In den Köpfen der Heimischen hat dieses Tor nachhaltige Spuren hinterlassen. In der 65. Minute hätte Rain den Sack endgültig zumachen können. Nach einer schönen Kombination scheiterte Julian Brandt aber am SVK-Keeper Lukas Hoyer. Zwei Minuten später wehrte Fabian Triebel einen Schuss von Manuel Jung auf der Linie ab. Fünf Minuten danach, in der 71. Minute fand ein Tor von Marco Friedl wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung. Die Zeit lief nun für Rain. Zumal Rain in den letzten Spielen in der Schlussphase immer sehr erfolgreich war. So war es auch diesmal ein Einwechselspieler der für die endgültige Entscheidung sorgte. Rain spielte sich stark durch, David Bauer legte den Ball quer auf Fatlum Talla der mit seinem Direktschuss den Konter vorzüglich abschloss. Acht Minuten vor Schluss war das 2:4 schon eine Nummer. Keine Bedeutung hatte die gelb-rote Karte gegen David Bauer in der 90. Minute mehr. Den Schlusspunkt unter dieses sehr unterhaltsame Spiel setzte Marco Friedl in der Nachspielzeit. Friedl nutzte dabei einen kapitalen Bock von SVK-Torhüter Lukas Hoyer zum 2:5 Endstand aus. Bereits am morgigen Dienstag geht es für den TSV Rain weiter. Am Feiertag steht das Auswärtsspiel bei der SpVgg Hankofen/Hailing auf dem Spielplan.

SV Kirchanschöring:  Lukas Hoyer, Sahin Karayün (ab 84. Mike Opara), Albert Eder, Özgür Kart, Yunus Karayün, Tobias Sandner, Yasin Gürcan, Frantisek Toth (ab 70. Maximilian Vogl), Martin Söll (ab 61. Manuel Jung), Bernd Eimannsberger, Florian Hofmann.

TSV Rain:   Kevin Maschke – Johannes Rothgang, Fabian Triebel, David Bauer, Konstantin Flassak – Michael Knötzinger, Johannes Müller – Marco Friedl, Stefan Müller (ab 88. Jens Schüler), Julian Brandt (ab 82. Michael Krabler) – Marco Cosic (ab 72. Fatlum Talla):

Tore:
0 : 1 / 14. Min.  Johannes Müller/Foulelfmeter
0 : 2 / 35. Min.  Julian Brandt
1 : 2 / 38. Min.  Sahin Karayün
2 : 2 / 42. Min.  Albert Eder
2 : 3 / 49. Min.  Julian Brandt
2 : 4 / 83. Min.  Fatlum Talla
2 : 5 / 90.+2. Min.  Marco Friedl

Schiedsrichter:  Benjamin Mignon (SV Loderhof/Sulzbach)

Zuschauer:      5 1 0

Gelbe Karten (4):  Martin Söll, Bernd Eimannsberger, Yasin Gürcan – David Bauer.

B. V.:   Gelb-Rot:  David Bauer/TSV Rain/90. Minute/Foulspiel

Stimmen zum Spiel:

Daniel Schneider (Trainer TSV Rain):  Heute war ich mit unserem Offensivspiel sehr zufrieden. Mit der Defensive dagegen nicht. Probleme hatten wir heute immer dann, wenn wir zurückgeschaltet hatten. Die zweite Halbzeit war dann völlig in Ordnung, sodass wir am Ende auch verdient gewonnen haben.

Yunus Karayün (Spielertrainer SV Kirchanschöring):  Wir sind heute gut in das Spiel gekommen und waren auch sehr griffig. Leider kassierten wir zwei unglückliche Tore, die wir jedoch noch vor der Pause ausgleichen konnten. Nach dem erneuten Rückstand hatten wir dann wieder Chancen zum Ausgleich. Der Gästesieg war nicht unverdient, ist aber zu hoch ausgefallen.

 

Geschäftsstelle
Sportlicher Leiter
Jugendleiter Kleinfeld
Jugendleiter Großfeld

Kegeln
Tischtennis
Leichtathletik
Taekwondo

Kraftsport
Jedermannsport
Turnen
Badminton