Bayernliga 6. Spieltag: Samstag, 12.08., 16:00 Uhr

SV Kirchanschöring - TSV Rain

Als Tabellenführer kehrt der TSV Rain heute an jenen Ort zurück, wo er in der letzten Saison, am 15. Oktober 2016, seine mit Abstand schlechteste Leistung der letzten Jahre ablieferte. Sang- und klanglos mit 0:3 unterlagen die Blumenstädter an jenem schönen Herbsttag im Rupertiwinkel. Im Rückspiel gelang jedoch durch einen sicheren 4:1-Heimsieg die Revanche.

„Wir fahren heute nach Kirchanschöring, um die drei Punkte zu holen“, gibt sich Rain´s Trainer Daniel Schneider sehr bestimmt in seiner Aussage. Schneider betreut das Team auch heute wieder als Cheftrainer. Sein eigentlicher Vorgesetzter Karl Schreitmüller befindet sich noch im Urlaub. Als erfahrener Spieler und Trainer weiß Schneider sehr genau, dass die Aufgabe beim SVK alles andere als leicht wird. Um das Ziel dennoch zu erreichen, verlangt Daniel Schneider eine deutlich bessere Leistung als dies zuletzt gegen die DJK Vilzing der Fall war: „Die Ballarbeit muss wesentlich besser werden,“ fordert Schneider. Ein Hauptgrund, dass dies möglich sein wird, ist ferner die Rückkehr von Führungsspieler Michael Knötzinger in die Zentrale. Nach seiner Verletzung in Holzkirchen wurde er zuletzt gegen die DJK Vilzing geschont. Als das Spiel jedoch auf der Kippe stand, kam Knötzinger nach gut einer Stunde in das Spiel und brachte durch seine Einwechslung die notwendige Stabilität und Sicherheit in das Spiel zurück. Der Rest ist bekannt. Wer heute für Knötzinger weichen muss, hängt auch von der taktischen Ausrichtung aus. Zwei bis drei Kandidaten gibt es dafür. Offen ist auch noch, ob Julian Brandt nach seinen beiden Joker-Toren eine Chance in der Startformation bekommt. Nicht mit dabei sein wird Andreas Götz, der sich im Training eine Verletzung der Adduktoren zuzog. Für ihn rückt wieder Marcel Posselt in den Kader. Ferner fallen noch Torhüter Stefan Besel (Blinddarm), Andreas Schuster (Rekonvaleszent), sowie Muris Avdic, Maximilian Käser, Matthias Kühling und Alexander Schneider aus.

Für den SVK begann eigentlich schon in letzten Viertel der letzten Saison eine schwierige Phase. Der langjährige Erfolgscoach Patrick Mölzl wechselte acht Spieltage vor Saisonende zum Regionalligisten SV Wacker Burghausen. Sein Co-Trainer Dominik Hausner übernahm dafür; wechselte aber zu Saisonende ebenfalls wie die beiden Leistungsträger Tobias Janietz und Torjäger Manuel Omelanowsky an die Salzach. Ohne dieses „Paket“ war klar, dass es für die Rupertiwinkler schwierig werden würde. Zumal man am ersten Spieltag nicht nur das Derby gegen den SBC Traunstein sondern auch noch drei Spieler durch Platzverweis verlor. Doch der SVK zeigte Moral und erholte sich schnell von diesem Schock. Besonders das 2:2 beim TSV 1860 München II, sowie der 3:2-Sieg bei der DJK Vilzing, überraschte die Fachwelt doch sehr. Hier zeigte sich das viel Charakter und Qualität in der Mannschaft steckt. Daran ändert auch die jüngste 2:4-Niederlage bei der SpVgg Hankofen/Hailing nichts. Überragender Spieler der Rupertiwinkler ist aktuell Tobias Schild mit bereits drei erzielten Treffern. Der bekannteste dagegen ist Özgür Kart. Kart war in seiner Glanzzeit lange Jahre beim SV Wacker Burghausen tätig. Zu seinem persönlichen Highlight zählt sicher die Zeit beim Hamburger SV und beim SSV Jahn Regensburg. Kart ist nebenbei auch noch Co-Trainer von Spielertrainer Yunus Karayün. Einen Grund, um die Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen, hat der TSV Rain somit nicht. Wer aber den Charakter der Mannschaft inklusive des Trainerteams und des Umfeldes kennt, weis das dies eh nicht passieren wird.

Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Christoph Hartmann (Tor), Jens Schüler, Fabian Triebel, Marko Cosic, Stefan Müller, Johannes Müller, Serge Yohoua, Michael Krabler, Konstantin Flassak, Johannes Rothgang, David Bauer, Marco Luburic, Julian Brandt, Marco Friedl, Michael Knötzinger, Fatlum Talla und Marcel Posselt.

Schiedsrichter: Benjamin Mignon (SV Loderhof/Sulzbach)
SRA I: Bernhard Gahr (MSV München)
SRA II: Silas Kempf (FC Bayern München)

Abfahrt: 10.00 Uhr am Georg-Weber-Stadion. Für Fans besteht wieder Mitfahrgelegenheit.

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