Bayernliga 33. Spieltag: Samstag, 13.05., 14:00 Uhr

TSV Rain – SV Kirchanschöring

Ganz im Zeichen des Abschieds und der Wiedergutmachung steht das letzte Saisonheimspiel des TSV Rain gegen den SV Kirchanschöring. Es wird ein Abschied in dreierlei Hinsicht. Zum einen verabschiedet sich die Mannschaft vom Heimpublikum in die achtwöchige Sommerpause. Weiter geht es dann am 15. Juli mit dem Saisonstart zur neuen Saison. Verabschiedet wird nach 17 Monaten auch Trainer Tobias Luderschmid. Zudem wird es der letzte Auftritt einiger verdienter Spieler im Georg-Weber-Stadion sein. Doch es geht auch um Wiedergutmachung. Ersten für die desaströse Leistung im Hinspiel mit der dadurch verbundenen 0:3-Klatsche. Und um die Wiedergutmachung der jüngsten, völlig enttäuschenden Ergebnisse.

Eigentlich hatte der TSV Rain heuer, was die Qualität der Einzelspieler betrifft, eine richtig gute Mannschaft. In vielen Spielen zeigte das Team auch ihre Klasse und bereitete damit viel Freude. So z. B. auch am vergangenem Samstag beim TSV 1865 Dachau in der Viertelstunde nach der Pause. Da wurde klasse gespielt und viele Chancen kreiert. Doch leider wurden dieses viel zu fahrlässig vergeben. Womit wir bei der anderen Seite der Medaille wären. Die Jungs machten viel zu wenig aus ihren Möglichkeiten und landeten somit im Niemandsland der Tabelle auf Rang zehn. In der Summe hat der TSV Rain von den letzten neun Spielen nur das Heimspiel gegen den TSV Bogen am Karsamstag gewonnen. Zwei Unentschieden und sechs Niederlagen runden das triste Bild ab. Zur Ehrenrettung sei aber gesagt, dass die Mannschaft immer wieder vom Verletzungspech geplagt wurde und phasenweise bis zu acht Akteure ersetzt werden mussten. Arg bedenklich war die Flut der Gegentreffer in den letzten drei Spielen. Gleich 13 Mall musste Torhüter Stefan Besel in diesem Zeitfenster hinter sich greifen. Um diese gebrauchte Saison doch noch zu einem guten Ende zu führen, helfen eigentlich nur mehr zwei Siege gegen den SV Kirchanschöring und in einer Woche beim abstiegsgefährdeten TSV Kottern. Das ist zwar ambitioniert, aber machbar.

Zumindest seinen heutigen Gast aus dem Ruperti-Winkel möchte der TSV Rain in der Tabelle noch überholen. Aktuell ist der SV Kirchanschöring Neunter mit 45 Punkten. Rain hat als Zehnter 43 Punkte auf dem Konto. Ein Sieg ist also Grundvoraussetzung für dieses Vorhaben. Dazu muss der TSV Rain wieder einmal über die gesamte Spieldauer an seine Grenzen gehen. Personell wird sich heute kaum etwas ändern. Es stehen nur die beiden angeschlagenen Ergänzungsspieler Alexander Cosovic und Matthias Kühling nicht im Kader. Dafür werden Simon Adldinger und Simon Landes in den Kader nachrücken.

Der SV Kirchanschöring gilt als ausgesprochen heimstark und holte dabei 31 Punkte. Auswärts dagegen lief es heuer noch nicht so wirklich gut. Erst 14 Punkte zeugen davon. Im Vergleich der Vorrunde zur Rückrunde ist die zweite Halbserie deutlich besser. 20 Punkte im Herbst stehen 25 Punkte in der laufenden Frühjahrs-Runde gegenüber. Toptorjäger ist Manuel Omelanowsky mit elf Treffern. Omelanowsky folgt in der neuen Saison, genauso wie Defensivspieler Tobias Janietz, seinem ehemaligen Trainer Patrick Mölzl zum SV Wacker Burghausen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Spieler des TSV Rain heute mit einem Sieg vom Heimpublikum verabschieden. Denn dies würde der Vorfreude zur neuen Saison doch einen gewaltigen Schub verleihen.

Aufgebot TSV Rain: Stefan Besel und Christoph Hartmann (Tor), Andreas Schuster, Marko Cosic, Stefan Müller, Johannes Müller, Sebastian Habermeyer, Johannes Nießner, Andreas Götz, David Bauer, Simon Adldinger, Matthias Riedelsheimer, Konstantin Flassak, Marco Friedl, Simon Schröttle, Fatlum Talla, Simon Landes und Marcel Posselt.

Schiedsrichter. Jonas Beinhofer (TSV Murnau)
SRA I: Stephan Herdegen (DJK Regensburg 06)
SRA II: Michael Bäumel (SV Breitenbrunn)

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