Bayernliga 28. Spieltag: Samstag, 08.04., 14:00 Uhr
TSV Landsberg   –   TSV Rain

Innerhalb von vier Tage reist der TSV Rain zum zweiten Mal zu einem abstiegsgefährdeten Gegner. Gastgeber ist am Samstag, ab 14.00, Uhr der Tabellen-Siebzehnte TSV Landsberg. Das Trio TSV Kottern, TSV Landsberg und der FC Gundelfingen ziert punktgleich mit jeweils 22 Punkten das Tabellenende. Aufgrund des direkten Vergleichs dieser drei Teams nimmt der TSV Landsberg den vorletzten Platz ein. Rain dagegen kann trotz der aktuellen personellen Misere die Saison im Prinzip abhaken. Der TSV hat als Rangachter 40 Punkte auf seinem Konto. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz 14, den der letzte Gegner SpVgg Hankofen/Hailing mit 25 Punkten einnimmt, beträgt satte 15 Punkte. Dies ist bei sieben noch ausstehenden Spielen eine Marke. Der Rückstand auf den Tabellenplatz drei, also den Relegationsplatz zur Regionalliga-Bayern, den der TSV Schwabmünchen mit 49 Punkten belegt, beträgt neun Punkte und wird kaum mehr aufzuholen sein.  

Extreme Ausmaße hat der Abwärtstrend des TSV Landsberg in der Rückrunde angenommen. Nach einer durchwachsenen Vorrunde, die mit 17 Punkten auf dem 14. Platz abgeschlossen wurde, sollte in der zweiten Saisonhälfte alles besser werden. Doch es kam ganz anders: Der Start in die zweite Halbserie war noch sehr gut. Bei der DJK Vilzing gelang am 29. Oktober ein 4:1-Sieg. Wie sich herausstellen sollte, blieb dies der letzte Sieg bis zum heutigen Tage. In den anderen acht Spielen gelang gegen den 1.FC Sonthofen und dem TSV Kottern jeweils ein Unentschieden. Die restlichen sechs Spiele wurden verloren. So wurde im Kalenderjahr 2017 alle fünf Spiele verloren. Darunter das letzte am Mittwoch gegen den FC Pipinsried gleich mit 0:5. Nach der 1:5-Niederlage beim SV Pullach wurde am 18. März der Trainer Roland Krötz entlassen. Für ihn kam Uwe Zenkner vom Bezirksligisten BSK Neugablonz. Zenkner gilt als ausgewiesener Fachmann. Doch auch Zenkner konnte das Blatt nicht wenden. In den drei Spielen unter seiner Regie, gegen den TSV 1865 Dachau (0:2); beim SV Kirchanschöring (0:3) und wie schon erwähnt gegen den FC Pipinsried (0:5) gelang seiner neuen Mannschaft nicht einmal ein Tor. Dass der Druck durch diese einmalige Negativserie immer größer wird, versteht sich von selbst. So wünscht man sich in Landsberg gegen Rain nichts anderes als einen Sieg. Der darf dann auch dreckig sein. Die Hauptgründe, warum der TSV Landsberg dermaßen in der Bredouille steckt sind in Rain nicht bekannt. Auf jeden Fall stehen mit Philipp Siegwart (7 Tore), Sebastian Bonfert (6 Tore), dem Ex-Löwen Daniel Jais (5 Tore) oder Andreas Fülla (4 Tore) torgefährliche Akteure zur Verfügung.

Beim TSV Rain war man am Mittwoch in Hankofen/Hailing insgesamt mit der Leistung sehr zufrieden, aber enttäuscht was das Ergebnis anbelangt. Der 2:2-Ausgleich in der dritten Minute der Nachspielzeit war halt vom Zeitpunkt her sehr bitter. Trotzdem gebührt der Mannschaft ein riesiges Kompliment für ihren unentwegten Einsatz der zur zweimaligen Führung durch den starken Marco Friedl und durch Marko Cosic führte. Leider ist die personelle Situation nicht besser geworden. David Bauer und Fatlum Talla mussten den Platz angeschlagen verlassen. Ob beide Akteure heute in Landsberg wieder einsatzfähig sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Zumindest besteht aber die Hoffnung, dass ein oder zwei Spieler von der langen Verletzten-Liste gestrichen werden können. Hoffnung in diese Hinsicht besteht bei Andreas Götz, Johannes Müller oder bei Marcel Posselt. Auf jeden Fall hat der TSV Rain gegen den TSV Landsberg noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Völlig überraschend verlor dieses der TSV Rain am 10. September mit 2:3. Die Rainer Torschützen waren dabei Johannes Nießner und Fabian Triebel.

Aufgebot TSV Rain:  Kevin Maschke und Stefan Besel (Tor), Andreas Schuster, Marko Cosic, Stefan Müller, Alexander Cosovic, Johannes Nießner, David Bauer, Simon Adldinger,  Matthias Riedelsheimer, Konstantin Flassak, Marco Friedl, Fatlum Talla und Simon Landes.

Schiedsrichter:   Elias Tiedeken (TSV Neusäß)
SRA I:   Florian Heilgemeir (TSG Stadtbergen)
SRA II:  Manfred Keil (SV Achsheim)

Abfahrt:  11.15 Uhr am Georg-Weber-Stadion. Für Fans besteht wieder eine Mitfahrgelegenheit.

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