Bayernliga 24. Spieltag: Samstag, 10.03., 14:00 Uhr
DJK Vilzing – TSV Rain

Zwei Nachrichten waren am Freitagvormittag für den TSV Rain bzgl. des aus Auswärtsspiels in Vilzing bei Cham relevant. Zuerst die gute Nachricht. Die DJK teilte mit, dass trotz des aktuellen Regenwetters gespielt werden kann. Allerdings, und somit sind wir schon bei der zweiten Nachricht, es wird erst kurzfristig entschieden, ob das Spiel auf dem Kunstrasenplatz oder im Stadion ausgetragen wird. Diese Ungewissheit ficht die Gemütslage der Rainer nicht an. Wichtig ist einzig und allein die Tatsache, dass gespielt werden kann. Da spielt die Frage nach dem wo eine eher untergeordnete Rolle.

Beim TSV Rain war man heilfroh über den erfolgreichen Jahresauftakt gegen das Tabellenschlusslicht BCF Wolfratshausen. Das es letztlich nur zu einem schmucklosen Arbeitssieg reichte, war nur eine marginale Randnotiz. Wesentlich waren die drei gewonnenen Punkte – egal wie. Rains heutiger Gastgeber startete mit einem 0:0 beim heimstarken SV Kirchanschöring in die Frühjahrs-Runde. Rein vom Ergebnis her kann Vilzing damit sicher gut leben. Die DJK spielte in der laufenden Saison eine außerordentlich gute Vorrunde. Nach 17 Spielen war die Stadtteil-Elf aus Cham Tabellendritter mit 30 Punkten. Im gleichen Zeitfenster wies der TSV Rain als Neunter der Tabelle 25 Punkte auf. Warum es dann plötzlich bei den Oberpfälzern in der Rückrunde nicht mehr so lief, ist in Rain nicht bekannt. Jedenfalls konnte in den sechs Rückrundenspielen noch kein Sieg eingefahren werden. Zweimal teilte man sich mit dem Gegner die Punkte. Vier Spiele wurden verloren. Da auch das letzte Vorrundenspiel nicht gewonnen werden konnte, sind die Schützlinge von Trainer Uli Karmann seit sieben Spielen ohne Sieg. Der letzte Sieg datiert vom 15. Oktober 2016 als die DJK beim SV Heimstetten mit 1:0 gewann. Freilich sollte sich der TSV Rain tunlichst davor hüten, die DJK Vilzing an den letzten Ergebnissen zu messen. Nach wie vor stehen viele sehr gute Kicker in den Reihen der DJK. So z. B. die beim SSV Jahn Regensburg ausgebildeten Markus Dietl oder Christoph Schwander. Dietl entwickelte sich zum Toptorjäger mit mittlerweile elf Treffern. Schwandner ist zum Kapitän gereift. Die Routiniers David Romminger oder Fabian Trettenbach sind weitere klangvolle Namen, natürlich mit Regensburger Vergangenheit.

Rains Trainer Tobias Luderschmid beeindruckt bei der DJK Vilzing vor allem die Ordnung und die Struktur mit der Trainer Uli Karmann spielen lässt. Als probates Mittel dagegen verlangt der Rainer Übungsleiter heute eine aggressive Spielweise von seiner Mannschaft: „Sonst werden wir nichts holen“, sinniert Luderschmid. Luderschmid kann im Prinzip auf den gleichen Kader wie gegen Wolfratshausen zurückgreifen. Somit wird Mannschaftskapitän und Innenverteidiger Fabian Triebel wegen seiner Mittelohrentzündung wie schon gegen Wolfratshausen fehlen. Da Trainer Luderschmid ohnehin kein Freund großer Wechsel ist, wird wahrscheinlich wieder Simon Schröttle als 4 auflaufen. Daneben fallen Alexander Cosovic, Matthias Kühling und Alexander Schneider weiter aus. Erfreulich aus Rainer Sicht war zuletzt auch, das Marco Friedl in den zweistelligen Tore-Bereich vorgerückt ist. Friedl führt die interne TSV-Torschützenliste mit nunmehr 10 erzielten Toren an. Es folgt Johannes Müller mit neun Toren. Sollte das torgefährliche Rainer Duo auch in Vilzing wieder treffen, würde sich die Chance auf einen Punktgewinn schlagartig erhöhen. Zuzutrauen ist beiden eigentlich schon. Im übrigen endete das Hinspiel 2:2. Torschützen bei Rain waren die eben Genannten mit jeweils einem Tor. Wenn das kein gutes Omen ist.

Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Christoph Hartmann oder Stefan Besel (Tor), Andreas Schuster, Marko Cosic, Stefan Müller, Johannes Müller, Josip Mlinaric, Sebastian Habermeyer, Johannes Nießner, Andreas Götz, David Bauer, Matthias Riedelsheimer, Konstantin Flassak, Marco Friedl, Simon Schröttle, Fatlum Talla, Simon Landes und Marcel Posselt.

Schiedsrichter: Asim Besic
SRA I: Nurfet Dizdarevic
SRA II: Ahmed Causevic
Das Schiedsrichtergespann kommt diesmal aus Oberösterreich.

Abfahrt: 9.15 Uhr am Georg-Weber-Stadion. Für Fans besteht wieder Mitfahrgelegenheit.

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