Die organisatorischen Voraussetzungen:
Fußball ist heute unbestritten der Volkssport in Deutschland. Zu Beginn dieses Jahrhunderts sah das noch ganz anders aus: Turnen galt als die einzig wahre Form körperlicher Ertüchtigung; hinter einem Ball herzurennen mit dem Ziel, ein Tor zu schießen, war nach damaliger Vorstellung eine unzivilisierte und proletarische Beschäftigung. So hatte es die Gruppe junger Männer, die im Sommer 1920 die Gründung eines Fußball-Clubs in Rain vorbereitete, nicht leicht, in der Bevölkerung akzeptiert zu werden. Nichtsdestotrotz hielten 25 Gründungsmitglieder am 31. August 1920 im Gasthaus Kugler die Gründungsversammlung des FC Rain ab; treibende Kräfte des jungen Vereins waren der erste Vorstand Albin Rebhan und die Herren Krebs, Müller, Augustin, Reusch und Faul. Der Verein wuchs rasch: Schon einen Monat später zählte der FC 95 Mitglieder. Und ein Jahr darauf hatte der FC, dessen Vereinsfarben weiß-schwarz waren, den alteingesessenen TV nach Mitgliederzahlen überholt. Fußball stand in harter Konkurrenz zum Turnen, wenngleich viele junge Sportler in beiden Vereinen aktiv waren. Die Vorstände und Spartenleiter jener Jahre - herausragend waren dabei Otto Spreitler, Hans Augustin, Adolf Grueber und Karl Metterlein - hatten alle Hände voll zu tun, um unter den damaligen Verhältnissen einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb und den Aufbau einer Nachwuchsabteilung zu gewährleisten. Immer wieder kam es vor, daß die Mannschaft eine Saison lang nicht am Punktspielbetrieb teilnahm, sondern nur Freundschaftsspiele bestritt. Dennoch wurde schon in den 20er und 30er Jahren großer Wert auch auf gesellschaftliche Veranstaltungen gelegt. So wurden Faschingsbälle durchgeführt, aber auch Ausflüge unternommen. Und Privatturniere in Rain - etwa 1930 anläßlich des 10jährigen Vereinsjubiläums - wurden ebenfalls organisiert. Einen herben Einschnitt brachte der Zweite Weltkrieg, denn sechs Jahre lang ruhte ab dem Ausbruch 1939 der Punktspielbetrieb. Vereinzelte Freundschaftsspiele in "Notbesetzung" waren noch das einzige, was eine Zeitlang zu organisieren war. Während dieser Zeit war der FC mit dem TV zwangsweise zu einer "TSG" vereinigt. Nach dem Krieg mußte wieder ganz von vorne begonnen werden. Schon am 17.August 1945 wurde der FC neugegründet, und zwei Tage später begann wieder der Punktspielbetrieb. Ein halbes Jahr später fand dann die Fusion mit dem TV statt, so daß die Fußballer nun als Abteilung dem TSV 1896 Rain angehörten. Unter den Spartenleitern Franz Römer und Michael Rieder vollzog sich in der zweiten Hälfte der 40er Jahre ein langsamer, aber stetiger Aufschwung. Auch die Jugendarbeit wurde sehr früh wieder fortgesetzt. In den 50er Jahren zeichnete sich hier vor allem Robert Watolla, vier Jahre lang auch Abteilungsleiter, aus. Mit Beginn der 60er Jahre vollzog sich eine bedeutsame Neuerung, denn nun wurden die Fußballer offiziell von Trainern, zunächst meist Spielertrainern wie Rudolf Mühleisen, betreut; und dieses Mehr an "Professionalität" zeitigte denn auch sportliche Erfolge. Fred Schachtschober und Herbert Thiel waren in dieser Dekade die "Ankurbler" hinter den Kulissen, Helmut Chmielorz und Helmut Plewka leisteten über lange Jahre hinweg vorbildliche Arbeit im Nachwuchsbereich. Hans Fischer und Willi Miller arbeiteten dann in den 70er Jahren an der Abteilungsspitze; zum Großteil übrigens als gleichberechtigte Spartenleiter, denn mittlerweile hatte die Arbeit für die größte Abteilung des TSV einen Umfang angenommen, der von einem "Ehrenamtlichen" allein - auch bei tatkräftiger Unterstützung durch die TSV-Vorstandschaft - nicht mehr zu bewältigen war. So war es umso wichtiger, daß die Nachwuchsarbeit vom jeweiligen Jugendleiter - Herbert Neubauer, August Lutz und Ernst Denk lösten einander in den 70er Jahren ab - in Eigenverantwortung geleistet wurde, daß der an Bedeutung zunehmende AH-Spielbetrieb (wozu auch das traditionelle Pokalturnier am Stadtfestwochenende zu zählen ist) von den Senioren selbst organisiert wurde und daß immer mehr Helfer, ob als Platzwarte, Ordner, Platzkassierer oder ab Mitte der 70er Jahre für die Erstellung eines zu jedem Heimspiel erscheinenden Informationsblattes - hierfür war von Beginn an Franz Deibl zuständig - , gewonnen werden konnten. Trainer wie Andreas Dornreiter oder Anton Wirler leisteten mit viel Kompetenz und Engagement erfolgreiche Arbeit im sportlichen Bereich. In der ersten Hälfte der 80er Jahre wechselten die Verantwortlichen in der Abteilung in rascher Folge. Am längsten blieben noch die Jugendleiter Anton Zinsinger und Heinrich Meisinger sowie Spartenleiter August Lutz im Amt. Mehr Kontinuität kam dann wieder mit den Abteilungsleitern Anton Haid und Manfred Riegel, die in der zweiten Hälfte der 80er einen Generationswechsel einleiteten. Fast zehn Jahre lang arbeitete Wolfgang Geppert an verantwortlicher Stelle für die Fußball-Abteilung: Zunächst war er vier Jahre lang Jugendleiter, dann genausolang in der Abteilungsleitung tätig. Im Nachwuchsbereich, wo die gestiegene Konkurrenz durch andere Sportarten das Arbeiten nicht gerade leichter machte, übernahm 1989 für zehn Jahre Hans Ruf die Führung (Nachfolger wurden 1999 Jürgen Wollny und Siegfried Segnitzer), während der langjährige Aktive und zeitweise auch Spielertrainer Sepp Seidemann 1992 zum Abteilungsleiter gewählt wurde. Meist nicht allzulange blieben die jeweiligen Trainer der Ersten auf ihrem Posten; doch als während der Saison 1993/94 der ehemalige Aktive Alex Schroder übernahm, vollzog sich mit ihm eine neuerliche langfristige und nachhaltige Aufwärtsentwicklung. Unter dem von 1997 bis Anfang 2000 amtierenden Spartenleiter Rudi Hirschbeck wurde mit dem ehemaligen FCA-Spieler "Jack" Schnürer 1999 ein neuer Chefcoach verpflichtet, der Schroders Erbe nahtlos fortführte.

Die sportliche Entwicklung:
Es begann ganz klein und bescheiden: In der ersten Saison 1920/21 kamen Rains Fußballer nicht über den letzten Platz in der Kreisklasse 2 hinaus; zu stark waren damals die Gegner aus Donauwörth, Neuburg, Günzburg, Höchstädt und Ichenhausen. Doch schon nach wenigen Jahren setzte ein bedeutsamer Aufschwung für die erste Mannschaft ein; Motor des FC Rain war Theo Bögl, ein später weithin bekannter Mittelläufer. In den Spielzeiten 1924/25 und 1928/29 feierten die Rainer Meisterschaften in der Kreisklasse 2; der automatische Aufstieg war damit aber nicht verbunden, und in den Aufstiegsrunden setzten sich die FC-Kicker nicht durch. Ein erster Hühepunkt in der Rainer Fußballgeschichte wurde die Saison 1929/30. In einem Entscheidungsspiel gegen Dillingen (2:1) errangen die Rainer die Meisterschaft in der Kreisklasse 2 und schafften dann in der Aufstiegsrunde mit dem entscheidenden 3:1-Erfolg gegen Schrobenhausen den erstmaligen Aufstieg in die Kreisklasse 1. Als weiterer Höhepunkt wurde an Pfingsten das Jubiläumsturnier mit Gegnern aus Lauingen, Dillingen und Mainburg durchgeführt. Nachdem sich die Rainer ein Jahr in der Kreisklasse 1 gehalten hatten (überragender Mann war seinerzeit Fritz Neumayr, der später zum TSV 1860 München wechselte), mußten sie in der darauffolgenden Saison wieder zurück in die Kreisklasse 2, was nicht zuletzt an der schlechten Wirtschaftslage zu Beginn der 30er Jahre lag. Hin und her ging es in der zweiten Hälfte der 30er Jahre: 1936/37 stieg die Erste in die Kreisklasse 1 auf, in der darauffolgenden Spielzeit sofort wieder ab - um 1938/39 erneut mit jungen Kräften Meister in der Kreisklasse 2 zu werden und die Aufstiegsberechtigung zu erlangen. Doch nun kam der Krieg, und die hoffnungsvollen Ansätze waren bedeutungslos geworden. Als die Fußballer 1945/46 wieder mit ihrem Sport begannen, mußten sie ohne eine Vielzahl gefallener Kameraden neu aufbauen. Dennoch scheiterte die neuformierte Mannschaft mit Platz drei in der Kreisklasse 2, in der man freiwillig verblieben war, nur knapp am Aufstieg, unterstützt von großen Zuschauerkulissen (600 Besucher waren bei Heimspielen keine Seltenheit, und auch auswärts begleiteten den TSV oft über hundert "Fans"). Und als die Mannschaft dann 1948/49 tatsächlich Meister geworden war, blieb sie aufgrund einer Umorganisation im Fußballverband "drunten" in der B-Klasse. Ein Achtungserfolg gelang der Mannschaft im Pokalwettbewerb, als sie erst in der fünften Runde mit 5:12 an Nördlingen scheiterte. 1950/51 war es dann endlich soweit: Der TSV schaffte den ersehnten Aufstieg in die A-Klasse. Nachdem im ersten Jahr mit einem Entscheidungsspiel gegen Jettingen die Klasse gehalten werden konnte, mußte die Erste in der Saison 1952/53 dann noch einmal in die B-Klasse absteigen. Der Meistertitel 1953/54 bedeutete für 34 Jahre der Abschied aus der damals niedrigsten, inzwischen zweitniedrigsten Spielklasse. In der A-Klasse Nordschwaben spielten die Rainer nun in den 50er Jahren immer im Mittelfeld mit; Ambitionen nach oben hatte der TSV zu jener Zeit aber nicht. Das änderte sich erst zu Beginn der 60er Jahre. Unter der Regie von Spielertrainer Rudi Mühleisen und Kapitän Fritz Stempfle gelang den Rainer Fußballern in der Saison 1961/62 ihr bis dahin größter Erfolg, der Meistertitel in der A-Klasse und der damit verbundene Aufstieg in die damals noch eingleisige schwäbische Bezirksliga. In Rain wurde diese Leistung gebührend gewürdigt: Im Lutz-Saal wurde eine öffentliche Feierstunde durchgeführt, in der die Aufbauarbeit der Funktionäre und die sportlichen Leistungen der Aktiven von Stadt und Vereinsführung durch Ehrungen unterstrichen wurden. Zu den Höhepunkten dieses Jahres zählte aber auch ein Freundschaftsspiel gegen den BC Augsburg (1:6), bei dem Nationalspieler Helmut Haller seinen Auftritt hatte. Mit viel Elan starteten die TSVler in die neue Saison und schafften auch tatsächlich den angestrebten Klassenerhalt. Ihre erfolgreichste Spielzeit erlebte die Mannschaft 1964/65, als sie unter Trainer Oeltjendiers den sechsten Platz erreichte. 1965/66 wurde es dann schon knapp, denn erst gegen Meister TSV Schwaben Augsburg Ib gelang dem TSV am letzten Spieltag mit einem 4:1-Erfolg gerade noch der Klassenerhalt. Ein Jahr später mußten die Rainer dann aber wieder aus der Bezirksliga absteigen; in dieser hohen Klasse waren sie auf Dauer doch etwas überfordert. Anschließend quälte sich die Mannschaft über Jahre hinweg in der A-Klasse herum. Meist gab es zwar gute Platzierungen, der Wiederaufstieg wollte und wollte aber nicht gelingen. Erst als der TSV vor der Saison 1973/74 die Favoritenrolle einmal an den VSC Donauwörth abgeben konnte, klappte es: Ungeschlagen gelang der Mannschaft von Spielertrainer Andreas Dornreiter die Meisterschaft und damit nach siebenjähriger Abstinenz die Rückkehr auf Bezirksebene. Die A-Jugend machte es in dieser Saison der "Ersten" nach und schaffte als Kreisliga-Meister ebenfalls den Aufstieg in die Schwabenliga. Dort blieb der TSV-Nachwuchs sechs Jahre lang, ehe er wieder nach unten mußte. Für die erste Mannschaft kam es in der Saison 1974/75 noch toller: Als Aufsteiger setzte sie in der Bezirksliga Nord zu einem erneuten Höhenflug an und lag am Ende punktgleich mit dem TSV Wertingen vorne. Somit kam es zu jenem schon legendären Entscheidungsspiel auf neutralem Platz. Mehr als 4000 Zuschauer verwandelten das Donauwörther Sportgelände in einen Hexenkessel und sahen ein Superspiel der Rainer, die die Wertinger mit 5:0 deklassierten. In einem Zug hatten sich die TSVler, angeführt von Trainer Dornreiter und Spielerfiguren wie Hans Hofmockl, Ludwig Eubel und Erwin Brugger, in die Landesliga katapultiert und wollten nun auch in der zweithöchsten Amateurklasse für Furore sorgen. Das klappte in der Vorrunde hervorragend, mit einem 4:1-Erfolg gegen den TSV Nördlingen vor 2000 Zuschauern als Höhepunkt, doch nach der Winterpause gerieten die Rainer mehr und mehr in den Abstiegsstrudel und mußten schließlich trotz respektablen 31:37 Punkten als 15. wieder absteigen. Die folgenden Jahre in der Bezirksliga Nord waren geprägt von dem Ehrgeiz, wieder in diese sportlich so reizvolle Landesliga zurückzukehren. Anspruch und Wirklichkeit klafften jedoch zum Teil erheblich auseinander. Den größten Erfolg jener Jahre hatte die Erste 1977/78 im Pokal, wo sie bis ins schwäbische Halbfinale vorstieß. Dann kam der SSV Glött nach Rain und erkämpfte sich ein 1:1-Remis nach Verlängerung. Als Gastmannschaft kamen die Glötter ins schwäbische Finale und dann auch in die DFB-Pokal-Hauptrunde - wo sie in der 1.Runde mit dem FC Bayern München das "große Los" zogen. Da tat dann das Unentschieden doppelt weh... Als man am wenigsten damit rechnete - der neue Trainer Anton Wirler hatte viele junge Spieler in die Mannschaft eingebaut - gelang dann in der Spielzeit 1980/81 der erneute Coup: Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem FC Lauingen wurde die Mannschaft durch einen 3:2-Auswärtserfolg am letzten Spieltag in Jettingen Meister und stieg somit erneut in die Landesliga Süd auf. Franz Meisinger, Klaus Reichherzer, Sepp Seidemann, Rudi Reinelt und Ludwig Eubel gehörten damals zu den Leistungsträgern. Gegen so renommierte Mannschaften wie Wacker München, die Amateure des TSV 1860 München, den VfR Neuburg und den TSV Nördlingen hingen die Punkte in der Saison 1981/82 aber oftmals zu hoch, und so mußte sich der TSV Rain erneut nach einjährigem Gastspiel verabschieden. Doch damit nicht genug: Nur zwei Jahre später erwies sich dann auch die Bezirksliga Nord als zu stark für die Rainer, die somit nach exakt zehn Jahren wieder zurück in die A-Klasse mußten. Gerade richtig zum 90jährigen TSV-Jubiläum stieg die Erste aber 1985/86 wieder auf und feierte die Rückkehr in die Bezirksliga. Erneute Duplizität der Ereignisse: Auch diesmal schafften gleichzeitig die A-Jugendlichen ebenfalls den Meistertitel in der Kreisliga und gaben erneut ein Gastspiel in der Bezirksliga. Das Hoch bei der Ersten hielt aber nur ein Jahr: Mit vielen jungen Eigengewächsen und durch langwierige Verletzungen von Leistungsträgern wie Reinelt und Seidemann gehandicapt, stieg die Mannschaft neuerlich aus der Bezirksliga ab. Einen echten Tiefpunkt bedeutete dann die Spielzeit 1987/88: Als Absteiger wurde der TSV auch in der A-Klasse Nord durchgereicht und landete erstmals seit 1954 wieder in den Niederungen der B-Klasse. In der Gruppe Neuburg gelang den Rainern dann zwar der sofortige Wiederaufstieg, doch die folgenden Jahre in der A-Klasse Ost brachten meist nur Mittelplätze, obwohl sie in Torhüter Bernd Meier, der dann über Aindling zum TSV 1860 München wechselte und mittlerweile schon ans Tor der Nationalelf "klopfte", einen exzellenten Schlußmann in ihren Reihen hatten. Aufwärts ging es erst in der Saison 1993/94. Mit der Verpflichtung neuer Kräfte und einem Trainerwechsel in der Winterpause - für Egen kam das Rainer Urgestein Alex Schroder, zuletzt beim Bayernligisten FC Gundelfingen tätig, an den Lech zurück - gelang der Mannschaft noch Platz zwei in der A-Klasse Ost und nach einem Aufstiegsspiel in Schwenningen gegen den SSV Glött (2:0 n.V.) endlich der Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Und nach dem Vorbild der 70er Jahre, damals noch mit Schroder als aktivem Spieler, gelang dem TSV Rain 1994/95 erneut der Durchmarsch. Maßgeblichen Anteil an der Meisterschaft hatte diesmal die Abwehr, und hier insbesondere der überragende Libero Sascha Miskovic, der zuvor in Osijek bereits in der ersten jugoslawischen Liga gespielt hatte und über den FC Augsburg nach Rain gekommen war. Nur 17 Gegentreffer in 30 Spielen ließ die TSV-Hintermannschaft zu. Auch in der Halle zeigte der TSV hervorragende Spiele, erreichte mehrfach die schwäbische Endrunde der Hallenmeisterschaften und gewann obendrein noch ein bedeutendes Hallenturnier in Liechtenstein, wo sie als Vertreter des Bezirkes Schwaben antrat. In der Bezirksoberliga, die vor einigen Jahren zwischen der Bezirksliga und der Landesliga eingerichtet wurde, kam sie auf Anhieb auf einen hervorragenden fünften Platz, der dann in der Saison 1996/97 nochmals gesteigert wurde, denn die wurde mit dem dritten Landesliga-Aufstieg des TSV nach 1975 und 1981 gekrönt. Das planmäßig weiter verstärkte Team setzte auf diesen Erfolg noch einen drauf und hielt sich mit Platz sechs als Neuling in der Landesliga prächtig. Nach dem zweiten Landesliga-Jahr 1998/99, das als Achter abgeschlossen wurde, sorgte der neue Trainer Joachim Schnürer nochmals für frischen Wind im Georg-Weber-Stadion. Der vierte Platz in der Landesliga-Spielzeit 1999/2000 war das beste Resultat in 80 Jahren Rainer Fußball. Noch dazu stieg die Zweite erstmals aus der untersten Liga (die inzwischen A-Klasse hieß) in die Kreisklasse auf. Gekrönt wurde die Erfolgssaison durch den schwäbischen Pokalsieg 2000 (Endspiel 2:0 gegen den TSV Mindelheim), wobei die Rainer zuvor mit dem TSV Schwaben Augsburg, dem TSV Aindling und dem FC Augsburg drei der renommiertesten Fußballvereine im Bezirk aus dem Wettbewerb warfen. Das war aber noch längst nicht alles: Auf bayerischer Ebene schaltete der TSV zunächst mit dem FC Bayern Hof einen weiteren Bayernligisten aus und setzte sich dann nach Elfmeterschießen auch noch beim niederbayerischen Landesligisten SV Riedlhütte durch – Riesenjubel beim TSV, denn damit war das wahr geworden, was man vor 22 Jahren noch so unglücklich verpasst hatte: der Einzug in die DFB-Pokal-Hauptrunde! Das bayerische Toto-Pokal-Finale im eigenen Stadion wurde dann zwar 2:4 gegen den FC Ismaning verloren, das war aber zu diesem Zeitpunkt nur noch zweitrangig, denn inzwischen fieberte alles schon dem Gastspiel des FC Schalke 04 am 27. August entgegen – er war nämlich als TSV-Gegner ausgelost worden.

Nach durchwegs mittleren bis oberen Platzierungen erreichte der TSV Rain in seiner 10. Landesliga-Saison (davon 8 in Serie) die beste Platzierung der Vereinsgeschichte, und zwar den dritten Platz im Spieljahr 2004/2005. In der 3-Jahres-Wertung steht das Team damit im Sommer 2005 auf Rang 38 aller bayerischen Fußballvereine. Mit der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes am 25. Juni 2005 steht dem Verein jetzt ein sehr zukunftsträchtiges Sportgelände zur Verfügung, das neue Tribünengebäude soll im Juni 2006 seiner Bestimmung übergeben werden. Ein weiteres Highlight ist das Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Nürnberg am 8. Oktober 2005, das durch die sehr engagierte Beteiligung am Wettbewerb "Klub 2006 - Die FIFA-WM im Verein" gewonnen wurde.

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